
Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:54:

Hi Jrg,

da ich im Bericht ber MagiCMac geschrieben habe, da das Mac-FAQ der
Erstausgabe beigelegt ist ...
Packe diesen Text dann bitte mit dazu. Die nchsten Teile folgen!
(brigens wollte Markus dafr dann eine Ausgabe bekommen <g>)


FAQ Macintosh - Weihnachts-Ausgabe 94
=====================================

Fragen, die mir immer wieder zum Apple Macintosh gestellt wurden und
werden...

Geschrieben von Markus Fritze.

Verbesserungs- und Korrekturvorschlge bitte an:
MausNet: Markus Fritze @ HH2
Internet: markus_fritze@hh2.maus.de (nicht mehr als 48kb)
CompuServe: 100074,3560

...oder direkt in meiner Heimatbox in der MAUS HH2 an den User "Markus
Fritze" (040-5267185; 2400-19200 Baud, V32bis, ZyXEL oder 040-52682040
ISDN X.75) Dort finden sich auch Terminal-Programme fr den Mac,
smtliche Packer, Entpacker, u.s.w. sowie nahezu alle in diesen FAQ
erwhnten PD- und Shareware-Programme.

Natrlich sind smtliche Texte zwar nach bestem Wissen und Gewissen
entstanden, aber alles ist natrlich ohne Gewhr zu sehen!


Die FAQ sind neuerdings im sogenannten "setext" Format geschrieben - in
Verbindung mit dem Programm EasyView (aktuelle Version 2.5) - es findet
sich z.B. im Programmteil der MAUS HH2 - kann man auf dem Mac die FAQ
ber ein Inhaltsverzeichnis durchbrowsen und hat zudem noch
Textattribute, etc. - sehr empfehlenswert!

Ich habe beim Umformatieren auf setext quasi an allen Fragen etwas
berarbeitet. Auf Grund der Aktualitt habe ich insbesondere das Thema
MagiCMac nochmals ergnzt (Dank an ASH fr die Infos). Wer mich
besonders loben mchte, dann dies mit einem Verweis auf die neuen
Tabelle fr die Sense-Codes der Monitor-Buchse tun; die sehr
unbersichtlichen 3 Tabellen habe ich zu einer (IMO) sehr
bersichtlichen zusammengefat.


Wer weitere Fragen hat: bitte stellen! Auch Korrekturen nehme ich gerne
entgegen (bitte nicht unbedingt eine Antwort-Mail erwarten; ich sammle
die Reports, berprfe sie und baue sie ggf. ein)

Selbsternannte Lektoren mgen sich aber bitte etwas zurckhalten; ich
bekomme nach jedem Posting mindestens eine riesige Liste mit
Vorschlgen doch alles umzustellen, zu ndern, umzuschreiben, u.s.w. -
bringt nix (habe einen Dickkopf :-)


Macintosh Hardware
==================

Was fr einen Macintosh brauche ich?
------------------------------------
Vorne weg erst einmal eine Tabelle mit den wichtigsten Systemdaten der
verschiedenen Macintosh-Computer, die es auf der ganzen Welt mal gab
und gibt.

Dazu einige Erklrungen:
* Die CPU gibt den Prozessor an. 000 steht fr 68000, 020 fr 68020,
u.s.w. Inzwischen werden von Apple brigens keine Macs mehr mit
68000/20 hergestellt, d.h. alle Macs haben mindestens einen 68030 und
somit auch die PMMU (s.u.) Macs mit 601 Prozessor, gehren zur
sogenannten Power Macintosh Serie. Diese Gerte sind seit Mrz 94 auf
dem Markt und haben einen RISC-Prozessor anstatt des 68k Prozessors
drin. Trotzdem luft die alte Software, allerdings nur mit der
Geschwindigkeit eines schnellen 68030 Prozessors. Inzwischen kommen
aber immer mehr sog. native Programme auf den Markt, die etwa 2-10 mal
schneller ablaufen, als auf dem bislang schnellsten Mac (Q840av mit
einem 40MHz 68040). blicherweise werden die Programme als "Fat-Binary"
ausgeliefert, was soviel heit, da die Programme sowohl auf 68k Macs,
wie auch auf PowerMacs optimal schnell laufen. Nachteil: Fat-Binary
Programme sind lnger als speziell an den Prozessor angepate
Programme, da sie den gesamten Programmcode zweimal enthalten (einmal
fr 68k Macs, einmal fr PowerMacs)

* FPU gibt den FPU-Typ an: 68881 oder 68882."opt" steht fr optional,
d.h. man kann die FPU nachrsten. "int" steht fr intern, d.h. sie ist
im 68040 Prozessor integriert. Die Ausnahme hiervon ist z.B. der
Performa 475, dem  trotz 68040 Prozessor  die FPU fehlt! Er hat einen
sogenannten 68LC040.

* Bei PMMU gilt das gleiche wie bei der FPU. Beim LC kann man indirekt
eine PMMU nachrsten, indem man einen 68030 einsetzt (ein 33MHz 68030
Beschleunigerboard kostet etwa 300,- DM). Die PMMU ist fr eine
virtuelle Speicherverwaltung ntig. Auch A/UX bentigt eine PMMU. A/UX
luft jedoch nur auf den Macintosh der IIer-Serie, den Quadras und den
Centris! Entgegen irgendwelchen Gerchten auch nicht auf PowerBooks
(wir haben es ausprobiert).

* Clock gibt die Taktfrequenz des Rechners (genauer der CPU, es gibt
Macs, bei denen nur die CPU schnell luft, der restliche Rechner luft
teilweise mit einem erheblich geringeren Takt) an.

* Slots beschreibt die Mglichkeit das Gert mit Steckkarten
aufzursten. Nu steht dabei fr NuBus. Den IIsi kann man wahlweise mit
einem Direct-Slot oder einem NuBus-Slot bestcken. Die PowerBooks und
Portables haben interne Slots fr RAM-Erweiterungen und Modem.

* ein "x" bei den Duos bedeutet, da fr diese Schnittstellen entweder
das DuoDock (Plus) oder das Duo MiniDock ntig ist. Kostenpunkt
zwischen 400,- und 2300,- DM. Dann ist aber auch eine FPU (ja!),
Floppy (DuoDock bzw. DuoDock Plus), Grafikkarte, etc. enthalten.

Zum RAM steht in dieser Tabelle nichts. Nheres dazu steht weiter
hinten, dort wird die Speicheraufrstung nochmals gesondert behandelt.
Die Tabelle ist nach Erscheinungsdatum der Macs sortiert.

>   System    CPU  FPU MMU Clock Slots      Von   Bis
> 128K        000   -   -    8   -           1.84-10.85
> 512K        000   -   -    8   -           9.84- 4.86
> XL          000   -   -    5   RAM+Interf. 1.85- 8.86
> Plus        000   -   -    8   -           1.86-10.90
> 512Ke       000   -   -    8   -           4.86- 9.87
> SE          000   -   -    8   SE          3.87-10.90
> II          020  881 opt. 16   6Nu         3.87- 1.90
> IIx         030  882 int  16   6Nu         9.88-10.90
> SE/30       030  882 int  16   120PDS      1.89-10.91
> IIcx        030  882 int  16   3Nu         3.89- 3.91
> IIci        030  882 int  25   3Nu+120Cach 9.89- 2.93
> Portable    000   -   -   16   96PDS       9.89- 2.91
> IIfx        030  882 int  40   5/6Nu+PDS   3.90- 4.92
> Classic     000   -   -    8   -          10.90- 9.92
> LC          020  opt  -   16   LC         10.90- 3.92
> IIsi        030  opt int  20   PDS or Nu  10.90- 3.93
> Portable B. 000   -   -   16   96PDS       2.91-10.91
> Classic II  030  opt int  16   LC/LC2?    10.91- 9.93
> Q 700       040  int int  25   1/2Nu+PDS  10.91- 3.93
> Q 900       040  int int  25   4/5Nu+PDS  10.91- 5.92
> PB 100      000   -   -   16   Mem+Modem  10.91- 8.92
> PB 140      030   -  int  16   Mem+Modem  10.91- 8.92
> PB 170      030  882 int  25   Mem+Modem  10.91-10.92
> LC II       030  opt int  16   LC/LC2      3.92- 3.93
> Q 950       040  int int  33   4/5Nu+PDS   5.92-?
> PB 145      030   -  int  25   Mem+Modem   8.92- 6.93
> Perf. 200   030  opt int  16   -           9.92- 4.93?
> Perf. 400   030  opt int  16   LC/LC2      9.92- 4.93?
> Perf. 600   030  opt int  32   3Nu+PDS     9.92-10.93?
> IIvi        030  opt int  16   3Nu+Cache  10.92- 2.93
> IIvx        030  882 int  33   3Nu+Cache  10.92-10.93
> PB 160      030   -  int  25   Mem+Modem  10.92- 8.93
> PB 180      030  882 int  33   Mem+Modem  10.92- 5.94
> Duo 210     030   x  int  25   Extern     10.92-10.93
> Duo 230     030   x  int  33   Extern     10.92- 6.94
> Colour Cl.  030  opt int  16   PDS         2.93- 5.94
> LC III      030  opt int  25   LC/LC2      2.93- 2.94
> Centris 610 040   -  int  20   PDS or Nu   2.93-10.93
> Centris 650 040  int int  25   3Nu + PDS   2.93-10.93
> Q 800       040  int int  33   3Nu         2.93- 3.94
> PB 165c     030   -  int  33   Mem+Modem   2.93-10.93
> AWS 60      040  int int  25   PDS or Nu   3.93-?
> AWS 80      040  int int  33   2/3Nu+PDS   3.93-?
> AWS 95      040  int int  33   4NuBus      3.93-
> Perf. 405   030   -  int  16   LC          4.93-?
> Perf. 430   030   -  int  16   LC          4.93-?
> Perf. 450   030  opt int  25   LC          4.93-?
> PB 145B     030   -  int  25   Mem+Modem   6.93- 7.94
> PB 180c     030  882 int  33   Mem+Modem   6.93- 3.94
> LC 520      030  opt int  25   LC/LC2      6.93- 2.94
> Cent. 660AV 040  int int  25   PDS or Nu   7.93-?
> Q 840AV     040  int int  40   3Nu         7.93- 7.94
> PB 165      030   -  int  33   Mem+Modem   8.93- 7.94
> Perf. 410   030   -  int  16   LC         10.93-?
> Perf. 46?   030  opt int  33   LC         10.93-?
> Perf. 475   040   -  int  25   LC         10.93-
> Perf. 476   040   -  int  25   LC         10.93-
> Perf. 550   030  opt int  33   LC         10.93-
> Colour Cl.2 030  opt int  33   PDS        10.93-?
> Perf. 275   030  opt int  33   PDS        10.93-?
> LC 475      040   -  int  25   LC         10.93-
> Q 605       040   -  int  25   PDS or Nu  10.93-?
> Q 610       040  int int  25   PDS or Nu  10.93- 7.94
> Q 650       040  int int  33   3Nu + PDS  10.93-?
> Duo 250     030   x  int  33   Extern     10.93- 5.94
> Duo 270c    030  882 int  33   Extern     10.93- 5.94
> Mac TV      030   -  int  32   -          10.93-?
> Q 660AV     040  int int  25   PDS or Nu   ?.93-?
> Perf. 560   030  opt int  33   LC          1.94-
> LC 550      030  opt int  33   LC/LC2      2.94-
> LC 575      040   -  int  33   LC          2.94-
> Q 610 DOS   040  int int  25   + i486SX    2.94- 6.94
> PM6100/60   601  int int  60   1NuBus+PDS  3.94-
> PM7100/66   601  int int  66   3NuBus+PDS  3.94-
> PM8100/80   601  int int  80   3NuBus+PDS  3.94-
> Perf. 57?   040   -  int  33   LC          4.94-
> AWS 6150    601  int int  60   1NuBus+PDS  4.94-
> AWS 8150    601  int int  80   3NuBus+PDS  4.94-
> AWS 9150    601  int int  80   3NuBus+PDS  4.94-
> PB 520      040   -  int  25   Mem+Modem   5.94-
> PB 520c     040   -  int  25   Mem+Modem   5.94-
> PB 540      040   -  int  33   Mem+Modem   5.94-?
> PB 540c     040   -  int  33   Mem+Modem   5.94-
> Duo 280     040   -  int  33   Extern      5.94-?
> Duo 280c    040   -  int  33   Extern      5.94-
> LC 630      040   -  int  33   PDS or Nu   7.94-
> Q 630       040  int int  33   PDS or Nu   7.94-
> Perf. 63?   040   -  int  33   PDS or Nu   7.94-
> PB 150      030   -  int  33   Mem+Modem   7.94-

Da die vielen Macs kaum noch zu berblicken sind (viele von denen sind
in Deutschland nie auf den Markt gekommen), hier mal die Abhngigkeiten
der Macs untereinander:
128K - der erste Mac berhaupt im klassischen Gehuse mit 9" Monitor
512K - Ein 128k Mac mit 512k Speicher
XL - Eine Apple Lisa (Vorgnger vom Mac) mit 5MHz 68000, 2MB RAM, 10MB
Platte mit Mac-Emulator
Plus - 512K Mac mit 800k Floppy, SCSI-Schnittstelle und bis zu 4MB RAM
512Ke - Ein 512K Mac mit Mac Plus ROMs und 800k Floppy.
SE - neue Version vom Mac Plus mit interner Platte
II - erster erweiterbarer Mac mit 6 NuBus-Slots und Farbfhigkeit, bis
zu 8MB RAM.
IIx - Mac II mit 68030 Prozessor und 1.4MB Floppy
SE/30 - Ein Mac IIx im Mac SE Gehuse
IIcx - kleinere Version vom Mac IIx mit 3 NuBus-Slots
SE FDHD - Mac SE mit 1.4MB Floppy
IIci - schnellere Version vom IIcx mit internem Support fr externe
Monitore. Lange Zeit **der** Standard-Mac fr Entwickler
Portable - erster "tragbarer" (7-8kg) Mac (doppelt so schnell wie ein
SE)
IIfx - ein nur auf Geschwindigkeit ausgelegter Mac (40MHz 68030) mit
viel Platz
Classic - Ein Mac SE, der auf geringere Kosten optimiert wurde. Erster
Low-Cost-Mac
LC - Ein Mac II in einem Pizza-Gehuse. Erster Mac mit VRAM.
IIsi - Low-Cost Mac II in schnem, aber nicht erweiterbarem Gehuse
Portable Backlit - Mac Portable mit Hintergrundbeleuchtung
Classic II - Mac LCII im klassischen Mac-Gehuse mit 9" Monitor
Quadra 700 - 68040 Mac der ersten Generation im IIci Gehuse
Quadra 900 - 68040 Mac im riesen Tower. Optimale Mglichkeiten zur
Erweiterung
PowerBook 100 - Ein Mac Portable von **Sony**, bei einem Drittel des
Gewichtes
PowerBook 140 - Mittelklasse PowerBook
PowerBook 170 - High-End PowerBook mit fantastischem Display
LC II - Ein LC mit 68030 Prozessor. Unwesentlich schneller als ein LC
Quadra 950 - Ein Quadra 900 mit schnellerer CPU
PowerBook 145 - Ein PowerBook 140 mit schnellerer CPU (wie beim
PowerBook 170)
IIvi - Langsamere Version des IIvx, nur fr Europa
IIvx - geplanter Nachfolger des IIci mit schnellerem Prozessor, jedoch
schnell durch die Centris-Linie ersetzt
IIvm - nie in die ffentlichkeit gegangene Version, ist dann als
Performa 600 erschienen
Performa 200 - Ein Classic II fr den Consumer Markt
Performa 400 - Ein LC II fr den Consumer Markt
Performa 600 - langsamere Version des IIvx
PowerBook 160 - 2. Generation der PowerBooks: externe Monitore,
Graustufen-Display
PowerBook 180 - Edel-PowerBook mit Videoausgabe und
High-End-Graustufen-Display
PowerBook Duo 210 - leichte Version der PowerBooks ohne internes
Diskettenlaufwerk und ohne Schnittstellen (nur mit Duo Dock)
PowerBook Duo 230 - schnellere Version des Duo 210
Colour Classic - Classic II mit internem Farbmonitor
LC III - LC II mit schnellerer CPU (doppelt so schnell wie ein LC II)
Centris 610 - Low-End 68040 Mac mit CD-ROM, aber geringer
Erweiterbarkeit
Centris 650 - Mac mit Quadra-Leistung im IIvx Gehuse.
Quadra 800 - erweiterbarer Quadra im kleinen Tower, sollte den Quadra
900 ersetzen
PowerBook 165c - erster Farb-PowerBook auf Basis des PowerBook 180
Workgroup Server 60 - Ein Centris 610 mit AppleShare-Software
Workgroup Server 80 - Ein Quadra 800 mit AppleShare-Software und
Zusatzhardware
Workgroup Server 95 - Ein Quadra 950 mit AppleShare-Software und
Zusatzhardware
Performa 405 - Ein Performa 400 mit Monitor und Modem (weniger VRAM),
80MB Platte
Performa 430 - Ein Performa 400 mit Monitor und Modem, 120MB Platte
Performa 450 - LC III fr den Consumer Markt
PowerBook 145B - Ein PowerBook 145, der auf geringere Kosten optimiert
wurde
PowerBook 180c - Ein PowerBook 180 mit kleinem Farbdisplay
LC 520 - Ein LC III mit 14" Sony-Monitor und CD-ROM in einem Gehuse
LC 475 - Ein Quadra 700 im LC-Gehuse, aber ohne FPU
Centris 660AV- Mac mit Audio/Video-Features im kleinen Gehuse
Quadra 660AV- Ein Centris 660AV mit neuem Namen
Quadra 840AV - Erweiterbarer Mac mit Audio/Video-Features. Schnellster
68k Mac berhaupt!
PowerBook 165 - PowerBook 160 mit schnellerer CPU
Performa 410 - Performa 400 mit Monitor und Modem
Performa 460 - Performa 450 mit schnellerer CPU, 80MB Platte
Performa 466 - Performa 460 mit 160MB Platte
Performa 475 - LC 475 fr den Consumer Markt
Performa 467 - Performa 460 mit 160MB Platte
Performa 476 - Performa 475 mit 230MB Platte
Performa 550 - LC 520 fr den Consumer Markt
Quadra 610 - Centris 610 mit schnellerer CPU und neuem Namen
Quadra 650 - Centris 650 mit schnellerer CPU und neuem Namen
Quadra 605 - kleinster 68040 Mac, Identisch mit Performa 475, 476 und
LC 475
Macintosh TV - Ein Fernseher mit eingebautem Mac (LC III) und CD-ROM
und Fernbedienung. Testverkauf nur 20000 Exemplare.
Power Macintosh 6100/60 - Erster Macintosh mit PowerPC 601 Chip mit
60MHz Taktrate im Centris 610 Gehuse (d.h. ein kleiner 7" NuBus-Slot)
Power Macintosh 7100/66 - PM 6100/60 mit schnellerem Prozessor und im
Centris 650 Gehuse (3 NuBus-Slots)
Power Macintosh 8100/80 - Bislang schnellste Version des Power
Macintosh mit 80 MHz im Quadra 800 Gehuse (3 NuBus-Slots). Dank bis zu
4MB VRAM kann er in 1152x870 Pixeln Auflsung bis zu 16,7 Mio Farben
darstellen.
PowerBook 520 - 68LC040 Prozessor mit Ethernet und 16
Graustufendisplay.
PowerBook 520c - wie der 520, jedoch mit Dual-Scan 256 Farbdisplay
PowerBook 540 - wie 520, jedoch etwas schneller und mit
Aktivmatrix-Graustufendisplay
PowerBook 540c - wie 540, jedoch mit Aktivmatrix-Display.
PowerBook 150 - Low-Cost-PowerBook, Nachfolger des PB145b. 4 Graustufen
bei 640x480.
Performa 630 - letzter Mac mit 68k Prozessor. Low-Cost-Gert: schnell,

Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:56:

aber ohne besondere Features - man kann jedoch eine Video/Fernseh-Karte
einbauen (ca. 600,- DM), die nicht nur das Digitalisieren von Bildern
(bzw. kurzen Filmausschnitten) erlaubt, sondern auch das Fernsehen im
Fenster, sowie die Nutzung von Videotext. Der Mac ist zudem wie ein
normaler Fernseher mit Audio-CD-ROM mit Infrarot Fernbedienung nutzbar!


  Unterschiede von Performas zu "normalen Macs
----------------------------------------------
Die Performas werden mit einer speziellen System 7.1P geliefert - man
kann natrlich auch ein "normales" System 7.1 installieren.

Dies unterscheidet sich vom "normalen" MacOS in einigen kleinen
Punkten:
* es fehlen die Gemeinschaftsfunktionen-Fhigkeiten - kleine Fileserver
unter Performas sind somit nicht mglich.

Folgende Utilities gibt es dagegen als "Bonus":
* ein sehr einfaches Backup-Programm
* ein Kontrollfeld, welches das Starten von Programmen auf
Einfachklick ermglicht
* den einfachen "Finder" AtEase
* PCExchange - zum Mounten von DOS Disketten

Das Backup-Programm ist alleine deswegen schon sinnvoll, weil bei den
Performas das MacOS eben nicht mehr zustzlich auf Disketten
mitgeliefert wird, sondern nur auf der Platte installiert ist. Man
sollte also beim Kauf eines Performas **sofort** ein Backup von der
Platte ziehen! Gleiches gilt fr weitere Anwendersoftware,
welche ebenfalls nur fertig auf der Platte installiert mitgeliefert
wird.


  RAM-Speicher
--------------
Alle neu gekauften Macintosh Computer werden noch mit der System 7.1
ausgeliefert. Mit weniger als 4MB RAM kann man auf einem Mac nicht
sinnvoll arbeiten, d.h. es macht keinen Spa, weil stndig Warnungen
bzgl. zu wenig Speicher kommen - diverse aktuelle Programme setzen 4MB
voraus (sogar Spiele). 4MB reichen jedoch heutzutage fr die normalen
Arbeiten (Textverarbeitung, DF; etc.) gut aus. Wer auf dem Mac
Software entwickeln will, sollte seinen Mac gleich auf 8MB erweitern
(C-Compiler, Online-Hilfe, ResEdit, Debugger, etc. alle gleichzeitig im
RAM, das kostet Platz). Mehr als 8MB ist nur in z.B. folgenden
Anwendungsfllen ntig:
* Nutzung diverser Features von System 7.5 (QuickDraw GX, PowerTalk)
* wer grere Software entwickelt (man hat stndig mehrere grere
Programme im RAM liegen)
* A/UX (UNIX von Apple - luft nur noch auf lteren Macs)
* High-End-Grafik-Bearbeitung (groe Bilder kosten bis zu 80MB RAM)
* Spracherkennung und -ausgabe mit PlainTalk auf den av-Macs
* Nutzen von neueren Microsoft Programmen... (z.B. Word 6.0) :-()

Wer einen PowerMacintosh kauft, mu fr alles ungefhr den
**doppelten** Speicherbedarf ansetzen! Mit den blichen 8MB RAM kommt
man beim PowerMac nicht weit, da alle Programme ungefhr den doppelten
Speicher brauchen.


  Harddisk bzw. Festplatte
--------------------------
System 7 erfordert eine Festplatte (man kann es zwar auf Diskette
installieren, aber dies ist nur fr Sonderflle sinnvoll). Apple baut
minimal 120MB Festplatten in ihre Rechner ein. Das reicht fr die
allermeisten Flle schon aus! Als Programmierer kann mehr (und eine
**schnellere** - Apple Platten sind normalerweise nicht gerade die
schnellsten) Platte nicht schaden - es sammelt sich recht schnell
einiges an. Ntig ist es aber nicht! (lieber mehr Geld in zustzliches
RAM investieren)


  Grafikmglichkeiten
---------------------
Die Macs bieten sehr viele Mglichkeiten an Auflsungen und Farben. Das
fngt von 512x342 in s/w an und hrt jenseits von gut und bse auf...
Dazu gibt es Beschleuniger-Boards, RAM-Erweiterungen fr die Grafik
u.v.a.m. Die Preise fr zustzliche Graphikkarten fangen bei 400,- DM
an, liegen aber blicherweise hher.

Alte Macs noch mit 68000er Prozessor knnen mit speziellen Graphikkarten
maximal 8 Farben darstellen. Nunja... nur der Vollstndigkeit halber :-)

Da aber Apples Color Quickdraw (das sind die Grafikroutinen im ROM es
Macintosh, die Farbdarstellung ermglichen) zwingend einen 68020
Prozessor (oder hher) voraussetzt, heit es blicherweise: richtige
Farbfhigkeit erst ab Rechnern mit 68020. Zudem kostet Farbe natrlich
Rechenzeit... Beim Mac kann man brigens die Anzahl der Farben (2, 4,
16, 256, Tausende (15 Bit, QuickTime-Movie-Standard), Millionen (24 Bit
und mehr)) zu jeder Zeit ndern, ohne den Rechner neu zu starten! Sehr
praktisch fr einige Farbspiele (die leider recht hufig 256 Farben
voraussetzen)... I.d.R. laufen aber alle Programme in allen
Auflsungen. Neuerdings kann man sogar die Auflsung whrend des
Betriebes verndern, dies setzt aber einen MultiSync-Monitor voraus und
entsprechende Treibersoftware.

Im folgenden eine Tabelle, die aufzeigt, welche Macs, welche Auflsungen
mit wieviel Farben schaffen. Bei PowerBooks stehen einige Werte in
Klammern, das bedeutet, da der PowerBook diese Auflsungen auf
externen Monitoren darstellen kann. Die Rechner sind alphabetisch
sortiert.

>    System   VRAM  max. Auflsungen
>                   512x342  512x384  640x400  640x480  832x624  1152x870
>                   12" s/w 12" Farbe Notebook   14"      16"       21"
> Classic       -     s/w       -        -        -        -         -
> Classic II    -     s/w       -        -        -        -         -
> Cent. 610/50 512k    -      32768      -       256      256        16
> Cent. 610/50  1m     -      32768      -      32768    32768      256
> Cent. 660av   1m     -     16,7mio     -      32768     256       256
> Colour Cl.   256k    -       256       -        -        -         -
> Colour Cl.   512k    -      32768      -        -        -         -
> Duo 210      512k    -      (256)      16     (256)    (256)       -
> Duo 210       1m     -     (32768)     16    (32768)  (32768)      -
> Duo 230      512k    -      (256)      16     (256)    (256)       -
> Duo 230       1m     -     (32768)     16    (32768)  (32768)      -
> Duo 250       -      -      (256)      16     (256)    (256)       -
> Duo 270c      -      -        ?      32768     256       ?         -
> Duo 280       -      -        ?        16       ?        ?         -
> Duo 280c      -      -        ?      32768     256       ?         -
> II / IIx      -         je nach Videokarte, kein internes Video
> IIci          -      -       256       -       256       -         -
> IIcx          -         je nach Videokarte, kein internes Video
> IIfx          -         je nach Videokarte, kein internes Video
> IIsi          -      -       256       -       256       -         -
> IIvi         512k    -      32768      -       256       -         -
> IIvi          1m     -      32768      -      32768      -         -
> IIvx         512k    -      32768      -       256       -         -
> IIvx          1m     -      32768      -      32768      -         -
> LC / LC II   256k    -       256       -        16       -         -
> LC / LC II   512k    -      32768      -       256       -         -
> LC III       512k    -      32768      -       256      256        -
> LC III       768k    -      32768      -      32768     256        -
> LC 520       512k    -        -        -       256       -         -
> LC 520       768k    -        -        -      32768      -         -
> Mac TV       512k    -        -        -       256       -         -
> Perf. 200     -     s/w       -        -        -        -         -
> Perf. 400    256k    -       256       -        16       -         -
> Perf. 400    512k    -      32768      -       256       -         -
> Perf. 405    256k    -       256       -        16       -         -
> Perf. 405    512k    -      32768      -       256       -         -
> Perf. 410    256k    -       256       -        16       -         -
> Perf. 410    512k    -      32768      -       256       -         -
> Perf. 430    256k    -       256       -        16       -         -
> Perf. 430    512k    -      32768      -       256       -         -
> Perf. 450    512k    -      32768      -       256      256        -
> Perf. 450    768k    -      32768      -      32768     256        -
> Perf.460/6/7 512k    -      32768      -       256      256        -
> Perf.460/6/7 768k    -      32768      -      32768     256        -
> Perf. 475/6  512k    -      32768      -       256      256        16
> Perf. 475/6   1m     -      32768      -      32768    32768      256
> Perf. 550    512k    -        -        -       256       -         -
> Perf. 550    768k    -        -        -      32768      -         -
> Perf. 600    512k    -       256       -       256       -         -
> Perf. 600     1m     -      32768      -      32768      -         -
> PB 100        -      -        -       s/w       -        -         -
> PB 140        -      -        -       s/w       -        -         -
> PB 145        -      -        -       s/w       -        -         -
> PB 145B       -      -        -       s/w       -        -         -
> PB 150        -      -        -        ?        4        -         -
> PB 160        -      -      (256)      16     (256)    (256)       -
> PB 165        -      -      (256)      16     (256)    (256)       -
> PB 165c       -      -      (256)     256     (256)    (256)       -
> PB 170        -      -        -       s/w       -        -         -
> PB 180        -      -      (256)      16     (256)    (256)       -
> PB 180c       -      -      (256)      -       256     (256)       -
> PB 520        -      -        ?        16       ?        ?         -
> PB 520c       -      -        ?       256      256       ?         -
> PB 540        -      -        ?        64       ?        ?         -
> PB 540c       -      -        ?      32768     256       ?         -
> Plus          -     s/w       -        -        -        -         -
> PM 6100/60    -      -      32768      -      32768     256        -
> PM 6100/60av  2m     -     16,7mio     -     16,7mio  16,7mio    32768
> PM 7100/66    1m     -     16,7mio     -      32768     256       256
> PM 7100/66    2m     -     16,7mio     -     16,7mio  16,7mio    32768
> PM 8100/80    1m     -     16,7mio     -      32768     256       256
> PM 8100/80    2m     -     16,7mio     -     16,7mio  16,7mio    32768
> PM 8100/80    4m     -     16,7mio     -     16,7mio  16,7mio   16,7mio
> Portable      -      -        -       s/w       -        -         -
> Q 610/50/05  512k    -      32768      -       256      256        16
> Q 610/50/05   1m     -      32768      -      32768     256       256
> Q 630         1m     -      32768      -       256      256       256
> Q 700        512k    -       256       -       256      256        16
> Q 700         1m     -     16,7mio     -       256      256       256
> Q 700         2m     -     16,7mio     -     16,7mio  16,7mio     256
> Q 800        512k    -      32768      -       256      256        16
> Q 800         1m     -      32768      -      32768    32768      256
> Q 840av       1m     -     16,7mio     -      32768     256       256
> Q 840av       2m     -     16,7mio     -     16,7mio  16,7mio    32768
> Q 900         1m     -     16,7mio     -       256      256       256
> Q 900         2m     -     16,7mio     -     16,7mio  16,7mio     256
> Q 950         1m     -     16,7mio     -      32768    32768      256
> Q 950         2m     -     16,7mio     -     16,7mio  16,7mio    32768
> SE            -     s/w       -        -        -        -         -
> SE/30         -     s/w       -        -        -        -         -

Viele Macs (quasi alle neueren) beherrschen zudem noch den 19" Modus
(1024x768 Pixel). I.d.R. mit 256 Farben. Solche Monitore sind erheblich
billiger, als solche die 21" darstellen knnen, deswegen ist der Modus
fr viele sicher ganz interessant.

Die 7100er, 8100er PowerMacs, sowie der 6100/60av PowerMac knnen
brigens zwei Monitore gleichzeitig ansteuern ohne zustzliche
Grafikkarte!

Der IIsi wird durch die eingebaute Grafikkarte im 256 Farben-Modus
erheblich gebremst! Die liegt daran, da das Video-RAM (im Gegensatz zu
den Macs mit VRAM oder zu "echten" Graphikkarten) im Hauptspeicher
liegt. Der Prozessor wird durch die Videozugriffe ausgebremst (bis zu
60% bei Speicherzugriffen!). Ein sehr wichtiger Tip fr einen IIsi im
256 Farbenmodus: 768KB RAM-Cache einstellen (Im Kontrollfeld
"Speicher")! Der IIsi wird dadurch fast doppelt so schnell! Warum? Weil
die 300KB Bildschirmspeicher und 768K RAM-Cache genau die 1MB RAM auf
der Hauptplatine fllen. Der "echte" Hauptspeicher liegt in den
gesteckten SIMMs, auf welche ohne Waitstates, d.h. Verlangsamung durch
die Grafik, zugegriffen wird.


  Preise
--------

Die Preise sind aktuellen Mac-Zeitschriften bzw. Tageszeitungen
entnommen und gerundet. Man mge sie nur als "Grenordnung" nehmen; zu
unterschiedlich sind die Ausstattungen der Macs.

> Rechner           Preise (RAM/Platte; teilweise bis zum 15.12.94)
> PowerMac 6100/60  3500,- DM (8/250, Tastatur, 15" Monitor)
> PowerMac 7100/66  5000,- DM (8/350)
> PowerMac 8100/80  7700,- DM (8/500)
> PowerMac 8100/80  9700,- DM (16/1000/CD-ROM)
> Duo 230           2000,- DM (4/120)
> Duo 270c          3000,- DM (4/240, Schnittstellen nur durch zus. Duo Dock)
> Duo 280           4500,- DM (4/200, Schnittstellen nur durch zus. Duo Dock)
> Duo 280c          7100,- DM (4/240, Schnittstellen nur durch zus. Duo Dock)
> Performa 450      1200,- DM (4/120, Tastatur)
> Performa 460      1300,- DM (4/160, Tastatur)
> Performa 475      1800,- DM (4/80, Tastatur)
> Performa 475      2100,- DM (4/80, Tastatur, 14" Monitor)
> Performa 630      2650,- DM (4/250, Tastatur, 14" Monitor)
> Performa 630      3750,- DM (4/250, Tastatur, CD-ROM, 15" MultiSync Monitor)
> PowerBook 150     2400,- DM (4/120)
> PowerBook 520     4100,- DM (4/160)
> PowerBook 520c    5300,- DM (4/160)
> PowerBook 540     5400,- DM (4/240)
> PowerBook 540c    8100,- DM (4/320)


  Abschlieende Worte
---------------------
Noch ein paar abschlieende Worte zu den Rechnern: einigen Rechnern
fehlt ja die FPU. Und es gibt einige wenige Programme, die unbedingt
eine FPU bentigen. Will man solche Programme trotzdem laufen lassen,
braucht man nicht zwangsweise die FPU nachzukaufen (was bei einigen
Macs ja auch gar nicht geht), es reicht hufig ein Programm namens
SoftFPU 3.0.1, welches die FPU emuliert, so da die Programme zwar
langsamer sind, aber sie laufen... **Achtung:** SoftwareFPU luft
**nicht** fehlerfrei auf Macintosh Rechnern mit 68LC040 Prozessor, da
der 68LC040 einen Hardware-Fehler hat, der es unmglich macht, da
SoftwareFPU luft. Abhilfe schafft nur ein echter 68040 (oder - wenn
irgendwann mal verfgbar - ein 68LC040 ohne diesen Fehler). Somit luft
der SoftwareFPU nicht fehlerfrei auf dem Quadra 605, 610, sowie dem
Performa 475, sowie wohl dem Performa 630. Auf einem PowerMac luft
SoftwareFPU, wenn in der unregistrierten Version auch sehr langsam (fr
$20 bekommt man eine native Version von SoftwareFPU)

Einige ltere PowerBooks haben Probleme beim Formatieren von Disketten.
Apple hat den Hndlern Upgrade-Kits zur Verfgung gestellt, die diese
Probleme beheben. Wer trotzdem hin und wieder Probleme beim Formatieren
hat, der mge einfach whrend des Formatierens die
Hintergrundbeleuchtung **ausschalten**, die wirkt sich nmlich strend
auf das Diskettenlaufwerk aus.


Wie kann ich einen "alten" Mac tunen?
-------------------------------------
Von der Erweiterung des RAM-Speicher, der Vergrerung der Festplatte,
etc. abgesehen, kann man viele Macs durch Beschleunigerboards bzw.
Austausch der Hauptplatine tunen und teilweise ganz erheblich schneller
machen. Teilweise reicht gar der Austausch des Quarzoszillators um den
Mac um einige MHz schneller zu machen - das ist aber nur dem erfahrenen

Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:56:

Ltkolben-Artisten zu empfehlen.

Bei den Centris 610 und 650, dem IIsi, sowie bei den Quadras kann man
meistens den Quarzoszillator durch einen, der eine Nummer grer ist
(20MHz => 25MHz, 25MHz => 33MHz, 33MHz => 40MHz) ersetzen. Das
erfordert natrlich reichlich Erfahrungen mit einem Ltkolben und auch
etwas Mut auf dem Mainboard rumzubraten. Beim IIsi kann es mit dem
NuBus-Adapter Probleme geben, deswegen sollte man den Oszillator gleich
sockeln, damit man ihn zur Not zurcktauschen kann. Die Garantie (man
erinnere sich: Apple gibt ein Jahr Garantie) ist nach einem solchen
Eingriff natrlich flten. Die Kosten fr einen neuen Oszillator sind
dafr auch sehr gering (sie liegen bei unter 10,- DM) - man sollte aber
gleich noch einen Lfter auf den Prozessor kleben (gibt es schon recht
gnstig fr Intel-CPUs)

Auch ein 475er ist neuerdings "tunebar" - jedoch mu zustzlich man
einige SMD-Widerstnde umlten. Damit ist ein Tunen auf zumindest 33MHz
mglich. Die Garantie ist dann natrlich futsch, klaro.

Auf gleiche Weise kann man die PowerMac 6100 und 7100 auf 80MHz
beschleunigen. Entsprechende Kits werden von Hndlern angeboten
(200-400,- DM). Ein Lfter fr den Prozessor ist bei den PowerMacs dann
allerdings Pflicht. Eine zustzliche Cache-Karte sollte man ebenfalls
erwerben. Damit wird ein 6100er PowerMac dann so schnell wie ein
8100er, d. h. er wird bis zu zwei mal schneller!

Sehr interessant ist insbesondere die Mglichkeit seinen alten
Macintosh auf einen PowerMacintosh upzugraden. Dabei gibt es zwei
Mglichkeiten:
(a) Austausch des Mainboards und Upgrade auf einen entsprechenden
PowerMac. Dies ist momentan bei den Quadras 610, 650, 660av, 800 und
840av, sowie bei den IIvx, IIvi und Performa 600 mglich. Die Kosten
fr ein Upgrade belaufen sich auf zwischen 2750,- DM und 3990,- DM.
Eine passende Karte fr die 475er und 630er kommt gerade auf den Markt
und kostet ca. 1200-1300,- DM.
(b) Upgrade durch eine PDS-Karte
Dies ist bei den Quadras 610, 650, 700, 800 und 900, sowie 950 mglich.
Die Kosten belaufen sich auf ca. 1300,- DM. Der Rechner ist nach wie
vor ein normaler Mac, d.h. man kann den 68040 normal nutzen. Mit einem
Kontrollfeld kann man auf den PowerPC umschalten (mu allerdings den
Rechner dazu neu starten). Der Rechner ist zwar ca. 20% langsamer, als
ein echter PowerMacintosh (da der Prozessor halt auf einen alten Mac
"ausgestopft" wird), aber dafr kann man - gerade fr Entwickler
interessant - auf einen 100% "kompatiblen" Mac mit echtem 68040
Prozessor zurckschalten. Nebenbei ist diese Karte halt recht gnstig.
Achtung: unter 8MB RAM ist ein PowerMac quasi nicht zu gebrauchen!

Bei obigen Preisen kommt noch der Einbau durch den Apple-Hndler noch
dazu.


CD-Laufwerke am Mac?
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Momentan sind vier Laufwerke von Apple verfgbar. Es gibt natrlich auch
Laufwerke von anderen Herstellern, die kann ich hier natrlich nicht
alle aufzhlen. Erfahrungsgem (z.B. bei Tests in Zeitschriften)
schneiden die Apple-Laufwerke immer sehr gut ab!

> CD-ROM   Geschwindigkeit    PhotoCDs?   Audio-Read? ca. Preis
> 150           150kb/s    Single-Session   nein      300,- DM
> 300           300kb/s    Multi-Session     ja       450,- DM
> 300e Plus     300kb/s    Multi-Session     ja       600,- DM
> PowerCD       150kb/s    Multi-Session    nein      350,- DM

Das 300i ist der Nachfolger des alten 300er Laufwerkes. Auer dem nicht
mehr ntigen CD-Caddy gibt es keine ueren nderungen. Intern wird
jedoch kein Sony-Laufwerk mehr, sondern ein Matshita-Laufwerk
verwendet. Dies hat leider das Manko, da es etwas langsamer, als das
alte 300er (obwohl beide ein Double-Speed Laufwerk sind) ist.

Die Geschwindigkeit ist die absolute durchschnittliche
Lesegeschwindigkeit des CD-Laufwerkes. Wenn man eine groe Datei
einliest, kann man den Wert erreichen. Beim Kopieren von vielen kleinen
Dateien von CD mu der Kopf hufig bewegt werden und das geschied bei
jedem CD-Laufwerk ziemlich langsam. Mit spezieller Software wie z.B.
SpeedyCD und dem CD-ROM Toolkit (von FWB) - beide kosten zwischen 100,-
und 150,- DM - kann man die Geschwindigkeit teilweise drastisch
erhhen. Das Prinzip ist bei beiden Programmen gleich: es werden
einfach das Inhaltsverzeichnis und einige andere wichtige Strukturen
auf der Festplatte abgelegt (kostet bis zu 5MB), dann kann man sehr
schnell durch die Ordner der CD klicken. Zudem gibt es bei SpeedyCD die
Mglichkeit Dateien von CD zu lschen, umzubenennen, Ordner anzulegen
und Dateien zu verschieben (zumindest geht es bei SpeedyCD). Das CD-ROM
Toolkit kann durch einen intelligenten Cache (der mehr einliest als
momentan gebraucht wird) teilweise auch den Ladevorgang bzw.
QuickTime-Filme von CD beschleunigen.

PhotoCDs kann **jedes** Apple-Laufwerk lesen. Das 150er kann jedoch nur
Single-Session-CDs, d.h. Photo-CDs, die in einem Durchgang bespielt
wurde, lesen.

Audio-Read bedeutet, da das CD-Laufwerk in Verbindung mit QuickTime
1.6 (fr das 300e Plus die Version 2.0) in der Lage ist, Audio-CD
digital, d.h. 16 Bit Stereo, auszulesen. Man braucht nicht die Audio-CD
ber den Mikrophon-Eingang des Macs einspielen. Das geht so:
1: Quick Time installieren
2: Audio CD einlegen
3: Simple Player (ist ein QT Viewer, free) oder hnliches starten
4: Audio CD File ffnen
5: Konvertieren auf irgendeine Festplatte
6: statt abzuwarten lieber Tee kochen
7: jetzt hast du ein QT Video ohne visuelle Informationen, nur mit
Tonspur
8: weiterverarbeiten mit Premiere, etc.

Das PowerCD enthlt eine Fernbedienung und lt sich auch als portabler
CD-Player fr Musik und Photo-CDs (man kann es direkt an einen
Fernseher anschlieen!) betreiben. Quasi als "Bonus" kann man es auch
an den Mac hngen.

CD-ROM-Laufwerke von Fremdanbietern (Double Speed z.B. kosten dort um
die 400,- DM) funktionieren i.d.R. ebenfalls problemlos. Man sollte
jedoch **kein** nacktes Laufwerk kaufen! (a) spart man kaum Geld
(CD-Laufwerk + Gehuse kosten meist mehr) (b) einige doch tatschlich
PC-CD-ROMs kaufen (die haben zumeist keine SCSI-Schnittstelle, sondern
was PC-miges - die Laufwerke unter 200,- DM funktionieren am Mac
definitiv nicht!) (c) hat man hufig das Problem einen passenden
Treiber zu finden! Der Apple Treiber luft - wie der Platten-Treiber
von Apple - nmlich nur mit eigenen Laufwerken. Man kann jedoch mit
gutem Erfolg Treiber-Updates oder PD-Treiber aus Mailboxen ausprobieren
(oder gleich z.B. das CD-ROM Toolkit kaufen, welches einen Treiber fr
quasi alle CD-ROM-Laufwerke enthlt)

Wofr braucht man am Mac berhaupt CD-Laufwerke? Als Entwickler braucht
man zwangsweise ein CD-Laufwerk (allen Entwicklermailings liegen
zwischen 2 und 9 (neuer Rekord vom Dezember 94 :-) CDs bei). Fr alle
"Normaluser" wird es jedoch zunehmend praktischer, da immer mehr
Software auf CD erscheint (die Herstellung einer CD ist auch billiger,
als eine Diskette!). Hauptschlich gibt es momentan PD-Software-CDs und
diverse (teilweise **sehr** gute) Spiele auf CD. Aber auch Lexika, etc.
kann man auf CD erhalten. Wer den Pfenning nicht zweimal umdrehen mu,
sollte gleich ein (mglichst internes - weil praktischer) CD-Laufwerk
mit seinem Rechner erwerben - es macht einfach Spa.


Wie kann ich fremde SCSI-Platten an den Mac anschlieen?
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An Macintosh Computer kann man (nahezu) beliebige SCSI-Platten
anschlieen. Entweder als externe Platten oder (je nach Macintosh) als
Einbauplatten. Fr Fremdplatten bentigt man unbedingt einen
Plattentreiber! Der von Apple tut es blicherweise nicht (er fragt den
Plattentyp ab!). Trotzdem sollte man den Apple-Treiber ausprobieren.

Wer seine Platte beim Apple-Hndler kauft, hat da keine Probleme, der
liefert einen Treiber, Kabel, etc. gleich mit. Wer jedoch seinen Mac
selbst mit einer greren Einbaufestplatte versehen will, sollte sich
rechtzeitig einen Treiber besorgen.
Man kommt i.d.R. nicht darum herum einen kommerziellen Treiber zu
kaufen (Preis: 60,- bis 400,-DM) z.B.:
* Silverlining
* FormatterOne
* FWB Harddisk ToolKit (viele Mglichkeiten eine Platte zu tunen)
* FWB Harddisk ToolKit Personal Edition (ohne obige Mglichkeiten)
* u.v.a.m.

Bevor man jedoch viel Geld fr einen Plattentreiber ausgibt, sollte man
den Apple HD SC Setup 3.0 von A/UX ausprobieren - keine Angst, der
luft auch unter System 7... er sollte auch mit nahezu allen Platten
funktionieren. Der Treiber ist in diversen Mailboxen zu finden.

Fr die Nutzung von Wechselplatten empfiehlt sich SCSIProbe oder Mount
Everything - damit kann man Wechselplatten auch nachtrglich mounten,
d.h. selbst wenn kein Treiber (weil kein Medium beim Neustart eingelegt
war) geladen wurde.

Falls ein Mac beim Booten von der internen Platte abstrzt, sollte man
direkt nach dem Neustart Command-Option-Shift-Backspace drcken und
gedrckt halten. Damit wird die interne Festplatte beim Booten
ignoriert und es kann z.B. von einer externen Platte gebootet werden
ohne das "Startlaufwerk" verndert zu haben.

Man kann brigens nicht in jeden Mac, jede Platte einbauen. Dies wird
durch zwei Dinge eingeschrnkt: der Platz im Rechner und die
Stromaufnahme der Platte.

In Macs kann man nur 3.5" Platten (der blichen halben Bauhhe)
einbauen. In Quadras (auch II, IIx und IIfx) auch 5.25" Laufwerke. In
die Pizza-Macs (LC, Centris 610, etc.) knnen nur 3.5" Platten mit 1"
Bauhhe eingebaut werden. Am besten guckt man mal in seinen Mac um zu
sehen wie gro die Platte sein darf, bevor man sich eine kauft.
Fr PowerBooks braucht man noch kleinere Platten (2.5"). Diese gibt es
momentan bis 520MB Gre. Gerchteweise laufen nicht alle 2.5" Platten
im PowerBook, weil dieser keine Parity erlaubt, aber fast alle
nicht-Macintosh-Platten Parity an haben - zudem sind neuere 2.5
Platten ca. 2mm hher, als ltere. Somit kann man ltere Platte nicht
unbedingt in neue PowerBooks einbauen. Darum: Vorsicht beim Kauf, wer
kein Risiko eingehen will, sollte die Platte bei einem Apple Hndler
kaufen.

Die Platte im 630 und im PowerBook 150 ist brigens eine **IDE**-Platte, die
man **nicht** tauschen kann! Es gibt nmlich momentan nur einen Treiber
- nmlich den von Apple - und fr den wird wohl das gleiche gelten, wie
fr den Apple Treiber fr SCSI-Platten... Zustzliche SCSI-Platten am
Bus sind aber mglich, evtl. reicht der Platz im Gehuse aber nicht.

Es ist zwar selbstverstndlich, aber ich mchte es trotzdem nochmal
erwhnen: ein SCSI-Bus mu am Anfang und am Ende terminiert sein
(Abschluwiderstnde an der Platte, oder als Stecker am Kabel). Wer
eine Platte seit jeher im Rechner hat, mu nur das letzte externe
SCSI-Device terminieren. Hat man im Rechner keine Platte, ist auch die
erste Platte zu terminieren. Allerdings gilt: fehlt der Terminator geht
es hufig trotzdem gut. Der IIfx braucht einen speziellen schwarzen
Terminator.


Speicheraufrstung von Macintosh Computern
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Die billigste und einfachste Lsung ist das Programm RAMDoubler, das
auf allen Macs mit PMMU (68030, 68040 Macs, sowie PowerPC Macs) den
Speicher quasi verdoppelt. Dies ist natrlich kein realer Speicher,
sondern ein sehr geschickt simulierter Speicher, der - im Gegensatz
zum normalen virtuellen Speicher - kaum Geschwindigkeit kostet. Der
RAMDoubler funktioniert solange prima, wie man mehrere Programme
benutzt, die sich den Speicher teilen. Photoshop mit 16MB RAM-Zuteilung
auf einem 8MB Mac kann man dagegen vergessen. Trotzdem: ein tolles Teil
fr alle Leute, die hufig viele Programme gleichzeitig laufen lassen.
Preis: ca. 150,- DM.

Nun aber zur Aufrstung des realen Speichers:

Normale 30-Pin-SIMMs stecken in quasi allen ltern Macs - 8 oder 9 Bit
SIMMs, das ist im Gegensatz zu PCs egal. Apple hat 16MB SIMMs bei
lteren Macs nicht getestet, d.h. Vorsicht ist angebracht!

Bei den Macintosh Computern der neueren Art werden von Apple
72-Pin-SIMMs (PS/2) eingesetzt. Diese SIMMs "ersetzen" quasi vier der
bisherigen SIMMs, d.h. anstatt vier 1MB SIMMs zu kaufen, kauft man nur
noch ein 4MB SIMM. Adapter fr den alten SIMMs kann man kaufen (ca.
30,- DM). Die Ausnahme sind hier die PowerMacs: hier mu man die
72-Pin-SIMMs stets paarweise einsetzen! Apple rt brigens von SIMMs
mit Parity ab (sie sind auf dem PC Sektor sehr verbreitet).

Die Zugriffszeit ist i.d.R. nicht weiter wichtig, die schnellsten Macs
(840av) bentigen allerdings 60ns RAMs - ltere Macs reichen langsamere
SIMMs. Alle PowerMacs sind momentan jedoch mit 80ns SIMMs zufrieden.

Nhere Details fr den Einbau von SIMMs incl. Bildern wie man sie
einsetzt, kann man der TechNote "HW 25 - Mac Mem Configuration"
entnehmen. Welche man in vielen Macintosh-Mailboxen erhalten kann.
Ferner gibt es auch noch den Macintosh SIMM HyperCard Stack von Apple
(SIMM Stack 4.4) oder dem Connectix Memory Guide.

PowerBooks und Duos
Alle PowerBooks bentigen spezielle pseudostatische RAMs. Man bekommt
sie nur beim Apple Hndler (der sie fr ca. 50,- DM auch gleich
einbaut). Ein Selbsteinbau ist nur was fr den erfahrenen "Bastler",
der auch TORX-Schraubendreher hat (Gre 9 reicht).
Ein Einbaumodem (mit FAX kostet so etwas momentan nur noch etwa 300,-
DM) ist fr diesen Bastler brigens ebenso einfach einzubauen.

MODE32 ist ein Freeware-Programm fr alte Macintosh-Computer, die noch
ROMs haben, die nicht 32 Bit Clean sind und somit nicht mehr als 16MB
Adreraum ansprechen knnen. Mit 16MB Adreraum kann man (je nach
Macintosh unterschiedlich) zwischen 8MB und 12MB RAM im Rechner
ansprechen. Der restliche Speicher vom 16MB Adreraum wird durch die
ROMs und den I/O-Bereich belegt. Fr System 7.1 gibt es einen neuen
System Enabler (32-Bit Enabler), der die Funktion von MODE32 bernimmt.


Videomodi der Macintosh mit interner Grafikkarte
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Zwar kann man diverse Adapterstecker relativ problemlos kaufen (Preis:
20-50,- DM), aber sicher ist in dem Augenblick, wo man einen Mac an
einen 08/15 Monitor anschlieen will, gerade am Wochenende. Deswegen
hier mal die kompletten Pinbelegungen. Ich habe sie aus diversen
technischen Texten von Apple. Zu beachten ist, da Monitore mit einer
zu kleinen Impedanz am LC eventuell nicht funktionieren! Auch in der
C't 3/93 wurden unter der Rubrik "Kartei" ebenfalls ausfhrlich die
Video-Modi der Macs erklrt.

Ab System 7.5 bzw. mit der Display Manager Software 1.1, die man z.B.
unter System 7.1 installieren kann, ermglicht es der Macintosh nicht
nur die Farbtiefe, sondern auch die Auflsung **jederzeit** zu ndern!
Dies erfordert jedoch einen MultiSync Monitor, der an einer speziellen
Kodierung erkannt wird. Nheres kann man der Beschaltung der
Sense-Leitungen weiter unten entnehmen.


DB-15 video monitor pin assignments:

> Pin Description                Pin Description
>  1  Red ground                  9  Blue video signal
>  2  Red video signal           10  Monitor sense 2
>  3  Composite synchronization  11  Synchronization ground
>  4  Monitor sense 0            12  Vertical synchronization
>  5  Green video signal         13  Blue ground
>  6  Green ground               14  Horizontal synchronization
>  7  Monitor sense 1            15  Horizontal synchronization ground
>  8  No connection

Belegung der Buchse (Draufsicht auf den Rechner):

>  8   7   6   5   4   3   2   1
>  o   o   o   o   o   o   o   o
>    o   o   o   o   o   o   o
>   15  14  13  12  11  10   9


AudioVision connector pin assignments:

> Pin Description                 Pin Description
>  1  Analog audio ground         24  Reserved
>  2  Audio input shield          25  Reserved
>  3  Left channel audio input?  26  Red ground (shield)

Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:56:

>  4  Right channel audio input   27  Red video output (75 Ohm)
>  5  Left channel audio output   28  I2C data signal
>  6  Right channel audio output  29  I2C clock signal
>  7  Reserved                    30  Reserved
>  8  Monitor ID sense line 1     31  Monitor ID
>  9  Monitor ID sense line 2     32  Monitor ID
> 10  Green ground (shield)       33  Vertical sync signal
> 11  Green video output (75 Ohm) 34  Composite sync signal
> 12  Video input power ground    35  ADB power +5 V
> 13  Power for camera +5 V       36  ADB ground
> 14  Reserved                    37  ADB data
> 15  Reserved                    38  Keyboard switch
> 16  Reserved                    39  Reserved
> 17  Reserved                    40  Reserved
> 18  Monitor ID sense line 3     41  Monitor ID
> 19  S-video input shield        42  Horizontal sync signal
> 20  S-video input luminance (Y) 43  Video sync ground
> 21  S-video input chroma (C)    44  Blue ground (shield)
> 22  Reserved                    45  Blue video output (75 Ohm)
> 23  Reserve

Belegung der Buchse (Draufsicht auf den Rechner):

> 45                                      35
>  o   o   o   o   o   o   o   o   o   o   o
>       34 o   o   o   o   o   o 28
>   27 o   o   o   o   o   o   o   o   o 19
>       16 o   o   o   o   o   o 12
>  o   o   o   o   o   o   o   o   o   o   o
> 11                                       1

Die AudioVision-Buchse befindet sich z.B. an den PowerMacs. Der Stecker
ist einzeln **nicht** zu bekommen (ein Adapterkabel auf DB-15 kostet um
die 60,- DM)


Hier nun die Macintosh-Video-Modi:

Hierbei sind nicht bei allen Macs alle Mglichkeiten gegeben. Dies hngt
im Wesentlichen vom vorhandenen VRAM ab (siehe in der entsprechenden
Tabelle). ltere Macs (IIci, IIsi) kennen zudem noch nicht die PAL/NTSC
Auflsungen.

In der folgenden Tabelle bedeutet:
0 = Pin auf "C&V Sync Masse"
1 = Pin offen!

Die |--| ist eine Drahbrcke zwischen den Pins, |<-| bzw. |->| eine
Diode. Die zweite S2 Spalte habe ich nur eingefhrt um mir zwei Zeilen
oder andere Tricks bei einigen Kodierungen zu ersparen.

>  Sense-Bits   Display             Auflsung VSYNC  HSYNC  Pixelfr.
>  S2 S1 S0 S2                     (maximale)  [Hz]  [kHz]   [MHz]
> ------------------------------------------------------------------
>  0  0  0      RGB 21"            1152 x 870   75    68,7  100
>  0  0  1      S&W 15" (A4 Hoch)   640 x 870   75    68,9   57,28
>  0  1  0      RGB 12"             512 x 384   60    24,48  15,67
>  0  1  1      S&W 21" (2 x A4)   1152 x 870   75    68,7  100
>  1  0  0      NTSC+               512 x 384   60    15,7   12,27
>  1  0  1      RGB 15"             640 x 480   75     ?      ?
>  1  1  0      Hi-Res (12"-14")    640 x 480   67    35,0   30,24
>  |--|  0      MultipleScan 14"    832 x 624  67;75    variabel
>  |<-|  0      MultipleScan 16"   1024 x 768  67;75    variabel
>  |->|  0      MultipleScan 21"   1152 x 870  67;75    variabel
>  |--|--|      PAL Encoder+        640 x 480   50    15,625 14,75
>  |--|  |<-|   NTSC Encoder+       512 x 384   60     ?      ?
>  |--|  1      VGA                 640 x 480   60    31,47  25,18
>  |--|  1      SVGA                800 x 600   56    35,16  36
>     1  |--|   RGB 16"             832 x 624   75    49,7   57,28
>  |->|--|      PAL Monitor+        768 x 512   50     ?      ?
>  1  |--|      RGB 19"            1024 x 768   75   ca.61?  80,0
>  1  1  1      kein externer Monitor (Videokarte inaktiv schalten)

(+) interlace Modus

Um SVGA zu aktivieren mu man das Monitor Kontrollfeld ffnen, Optionen
whlen und dort SuperVGA auswhlen.


So, und nun noch die Belegungen einiger typischer Monitore:

> MINI DB F15 Stecker VGA
>
> Pin  Bedeutung
> 1    Rot            2    Grn            3    Blau
> 4    nc.            5    Masse           6    Rot Masse
> 7    Grn Masse     8    Blau Masse      9    Masse
> 10   HSync Masse    11   nc.             12   nc.
> 13   HSync          14   VSync           15   (reserviert)

> Multiscan-Monitore mit 9pol. Sub-D Buchse
>
> Pin  Bedeutung
> 1    Rot        2    Grn        3    Blau
> 4    CSync      5    nc.         6    Masse
> 7    Masse      8    Masse       9    Masse


Fremde Tastaturen am Mac?
-------------------------
Man braucht die Tastatur nicht unbedingt von Apple kaufen, es gibt auch
Tastaturen von Fremdanbietern. Inzwischen gibt es zudem auch noch
Adapter (Preis ab etwa 100,- DM) mit dem man PC-Tastaturen an den Mac
anschlieen kann. Wobei man nicht vergessen sollte, da die "teuren"
Apple-Tastaturen quasi ungeschlagen in der Qualitt sind. Besonders die
erweiterte Tastatur ist auch nach Jahren der Benutzung noch so
wunderbar, wie am ersten Tag. Kein Vergleich mit irgendwelchen
Klapper-PC-Tastaturen.


Fremde Muse am Mac?
--------------------
Fr Muse von PC, Atari, Amiga gibt es keinen einfachen Adapter.
Irgendwo habe ich fr PC-Muse mal einen Treiber gesehen (die wird dann
an eine serielle Schnittstelle des Mac angeschlossen). Eine bessere
Lsung ist es wohl eine alternative Maus von diversen Anbietern zu
kaufen. Der Preis fr Maus, Trackball, o.. liegt im Bereich von
60-300,- DM (ganz nach Bedarf). Auch Mehrtasten-Muse gibt es. Diese
werden von einigen Betriebssystemen direkt untersttzt (z.B. X-Windows
unter A/UX). Unter dem Mac kann man die zustzlichen Tasten mit
beliebigen Makros belegen - ziemlich praktisch!


Welche Drucker kann man an den Macintosh anschlieen?
-----------------------------------------------------
Zum Thema "Druckertreiber" noch ein paar Worte: Beim Mac werden nicht
(im Gegensatz zu PCs oder Atari-Computern) vom Hersteller einer
Textverarbeitung diverse Druckertreiber fr sein Programm mitgeliefert
(und hoffentlich ist ein Treiber fr den eigenen Drucker dabei...),
sondern man erwirbt einen Druckertreiber mit seinem Drucker zusammen.
Alle Programme drucken ber diesen Treiber! Somit gibt es normalerweise
keine Probleme, da ein seltenes Programm den eigenen Drucker nicht
untersttzt. Und genau hier liegt das Problem: wer einen alten Drucker
noch hat, bentigt im Nachhinein diesen Treiber. Noch eine kleine
Anmerkung: einige "Profi"-Programme bentigen **zwingend** einen
Postscript-Drucker!

Und nun die Drucker von Apple:
Schnittstellen:
(1) RS232
(2) RS422 (spezieller Macintosh-Modus)
(3) Centronics
(4) LocalTalk
(5) EtherNet
(6) SCSI

FinePrint ist ein Druckverfahren, hnlich RET von HP, welches eine
Vergrerung der Druckauflsung durch variable Pixelgren ermglicht.

Die Geschwindigkeit ist in Seiten pro Minute angegeben. Aber: dies ist
das theoretische Maximum! Ein Beispiel: ein Mac Classic bentigt auf
einem LaserWriter LS **9 Minuten** fr **eine** Seite, auf einem
PowerBook 170 bentigt der gleiche Drucker knapp eine Minute!

> Name                     [dpi] Druck. Schnitt-Grau-  Fine-Post  Fonts Gesch.
Preis
>                                       stellen stufen PrintScript      S./min
> nicht mehr produzierte Modelle                            Level
> Color Printer            360   Tinte   6      -      -    -     64    0,5
1000
> Color StyleWriter Pro    360   Tinte   ?      ?      ?    ?     ?     ?
1100
> StyleWriter              360   Tinte   2      -      -    -     39    0,5
500
> LaserWriter IIf          300   Laser   4      -      +    2     39    8
-
> LaserWriter IIg          300   Laser   45     69     +    2     39    8
-
> LaserWriter LC           300   Laser   2      -      -    -     39    4
-
> LaserWriter LS           300   Laser   2      -      -    -     4     4
600
> LaserWriter NT           300   Laser   4      -      -    1     39    4
1300
> LaserWriter NTR          300   Laser   34     -      -    2     39    4
1800
> LaserWriter Pro 600      300   Laser   1234   91     +    2     64    8
-
> LaserWriter SC           300   Laser   6      -      -    -     39    4
-
> LaserWriter Select 300   300   Laser   2      Softw. -    -     39    5
-
> LaserWriter Select 310   300   Laser   -      Softw. -    ?     13    5
-
>
> aktuelle Modelle:
> Color StyleWriter 2400   360   Tinte   2(4)   ?      ?    ?     64    ?
1000
> ImageWriter II           180   Nadel   1      -      -    -     ?     1
800
> LaserWriter 16/600 PS    600   Laser   12345  ?      ?    2     ?     17
4800
> LaserWriter Select 320   300   Laser   4      > 90   +    2     35    4
1700
> LaserWriter Select 360   600   Laser   1234   -      -    2     64    10
2600
> LaserWriter Pro 630      600   Laser   12345  91     +    2     64    8
3600
> LaserWriter Pro 810      800   Laser   12345  91     +    2     64    20
10200
> StyleWriter II           360   Tinte   2      Softw. -    -     39    2
600
> Personal LaserWriter 320 300   Laser   1      ?      ?    erw.  ?     ?
1600
> Portable StyleWriter     360   Tinte   2      Softw. -    -     39    2
800

Sowohl den StyleWriter, LaserWriter LS wie auch den LaserWriter SC kann
man mit dem Programm "ShadowWriter" (Preis: etwa 200,- DM) doch zu
einer Netzwerkfhigkeit bringen. Nheres zu diesem Programm kann ich
leider nicht schreiben, da ich das Programm noch nicht gesehen habe.

Die meisten PostScript-Drucker sollten mit dem originalen Apple Treiber
funktionieren.

Den alten StyleWriter I braucht man brigens nicht gleich wegzuwerfen.
Zwar kann er nicht bidirektional drucken wie der StyleWriter II, aber
ansonsten kann man smtliche Features des StyleWriter II ebenfalls
erhalten: man braucht nur einen StyleWriter II Druckertreiber Version
1.2 zu installieren!

Gleiches gilt fr den LaserWriter LS: Wenn man den Treiber fr den
LaserWriter Select 300 verwendet, so kann man auf seinem alten Laser:
Graustufen, sowie die Netzwerkanbindung ber einen Mac realisieren.
Zudem ist der Treiber schneller als der Originaltreiber.

Wie ich oben bereits erwhnte, gibt es von HP auch die
DeskWriter-Familie (die Gerte unterscheiden sich im Wesentlichen
dadurch, da einige Farbdruck beherrschen, andere nur s/w). Die
DeskWriter sind nicht mit dem DeskJet zu verwechseln, die fr PCs, etc.
gedacht sind. Die DeskWriter besitzen anstatt einer normalen seriellen
Schnittstelle nmlich AppleTalk, d.h. sie sind (a) netzwerkfhig und
knnen (b) ihre Daten schneller erhalten, da AppleTalk schneller ist,
als die serielle Schnittstelle der DeskJets. Zudem wird von HP (c) ein
passender Druckertreiber fr den Macintosh mitgeliefert. Da brigens
fast alle Programme fr den Macintosh farbfhig sind, kann man diese
auch wunderbar mit dem DeskWriter C nutzen. Der DeskWriter 550 C (er
hat einen besseren Farbausdruck als der DeskWriter 500 C, und/weil eine
zustzliche schwarze Farbpatrone, mu beim Textdruck "Schwarz" also
nicht stndig aus den 3 Grundfarben (CMY) mischen) kostet etwa 800,-
DM.


Kann ich meinen alten Drucker an den Mac anschlieen?
-----------------------------------------------------
Ja, das ist allerdings nicht ganz billig. Fr die meisten Drucker hilft
ein Treiber namens "PowerPrint". Er kostet in Deutschland um die 250,-
DM. Er beinhaltet ein Kabel um Drucker mit paralleler Schnittstelle an
den Mac anzuschlieen und Treibersoftware, die ber 1000 Drucker
untersttzt (Nadel-, Tinten- und Laserdrucker). Damit ist so ziemlich
jeder "normale" Drucker ansprechbar. Zudem untersttzt PowerPrint ab
der Version 2.5 endlich auch Farbdrucker, wie die HP Deskjet-Serie! Es
gibt auch eine Version von PowerPrint, die den Drucker netzwerkfhig
macht. Dabei handelt es sich momentan allerdings lediglich um das
Bundle von PowerPrint und ShadowWriter, das als PowerPrint/LT verkauft
wird.


Wie schliee ich einen HP Deskjet an den Mac an?
------------------------------------------------
Zuerst einmal braucht man ein Kabel, welches die RS422 des Macs in eine
RS232 fr den Deskjet ndert. Hier die Kabelbelegung eines
Druckerkabels:

> Mini 8 Stecker    DB25 Stecker
>        2 -------- 20
>        3 -------- 3
>        4,8 ------ 7
>        5 -------- 2
>
> DB25  : PIN 4,5,6, und 8 verbinden

DIP-Schalter unter dem Deskjet (siehe Anleitung): seriell,19200 Baud,
8N1, DTR und XON Man kann auch auf XON verzichten, jedoch druckt der
Deskjet dann beim Hochfahren des Rechners irgendwelchen Mll.

Dann bentigt man noch einen Druckertreiber. Mir sind momentan zwei
PD-Druckertreiber bekannt: der "HP Deskjet 2.0" und der "HP Deskjet
3.0" (vllig unterschiedliche Programme von unterschiedlichen Autoren!)
Alternativ hilft "PowerPrint" (siehe oben).

Einen Deskjet C oder 550C kann man **nur** mit PowerPrint (s.o.) zum
Druck in Farbe bringen. PD- bzw. Shareware-Treiber fr Farbe gibt es
nicht!


Hilfe, mein Mikrophon funktioniert nicht...
-------------------------------------------
Die neueren Macintosh Rechner (475er, 630er, AV-Macs, PowerMacs)
verlangen ein spezielles aktives Mikrophon (an der eigenartigen Form -
es wird oben auf den Monitor aufgesetzt - und am lngeren Stecker zu
erkennen). Es nennt sich "Apple PlainTalk Microphone" (Bestellnummer
bei Apple M9060Z/A) und kostet 30-40,- DM. Alternativ kann man auch
einen kleinen Verstrker zwischen das Mikrophon und den Mac schlieen.
Eine solche kleine Schaltung ist z.B. in der C't 1/95 verffentlicht
worden.

Ferner gibt es gibt noch ein PlainTalk Kit incl. Mikrophon - das enthlt
die Spracherkennungssoftware "PlainTalk" und kostet fast 200,- DM.
PlainTalk liegt allerdings auch der System 7.5 CD bei. Eine deutsche
Version ist anscheinend nicht geplant, bzw. wohl zu aufwendig.


Macintosh Systemsoftware
========================

Was fr einen Rechner bentige ich fr System 7?
------------------------------------------------
Das System 7 luft auf allen Rechnern ab dem Mac Plus mit 2MB RAM und
Festplatte. Soweit die "Empfehlung" von Apple.
Der RAM-Bedarf entspricht meiner obigen Empfehlung bei der Frage "Was
fr einen Macintosh brauche ich". System 7 bentigt erfahrungsgem
etwas mehr als 5MB Platz auf der Festplatte (mit blichen Fonts,
Systemerweiterungen, u.s.w.). Unter Umstnden kann das erheblich mehr
sein. Im Minimalfall kann man System 7 mit einem Programm (aber ohne
Finder) auf einer Diskette installieren.
Da System 7 etwas langsamer als System 6 ist, sollte man es eventuell
doch nicht gerade einen Mac mit 68000er Prozessor installieren. Ein
68030 Prozessor ist etwas schneller als sein Vorgnger der 68020, der
im Mac II und im LC verwendet wurde. Auerdem hat er ein sehr wichtiges
Feature: er enthlt eine PMMU, welche zwingend erforderlich ist, wenn
man virtuellen Speicher nutzen will, d.h. RAM-Speicher auf der
Festplatte "simulieren" will. Dies ist natrlich sehr langsam, aber fr
Ausnahmen mag es durchaus sinnvoll sein. Fr A/UX oder MagiCMac ist
eine PMMU ebenfalls zwingend erforderlich, da mit ihr Speicher von
Prozessen gegeneinander geschtzt wird. Es kann durchaus mal sein, da
Apple so etwas auch in System 7 einbaut (allerdings ist dies gem
einer Auskunft von Apple nicht vor Ende 1995 geplant). Speicherschutz
verhindert dann, da ein abgestrztes Programm den gesamten Rechner zum
Stillstand bringt. Und als letztes Feature einer PMMU wird sie z.B. den
PowerBooks (auer dem PB 100) benutzt um die RAM-Disk gegen
berschreiben zu schtzen. Damit sind die Daten in einer RAM-Disk
relativ sicher.

Seit Oktober 1994 heit das Macintosh Betriebssystem nun offiziell
MacOS. Somit kann man einen Macintosh Rechner und das MacOS eindeutig
voneinander trennen (Programme sind "MacOS kompatibel"), dies hat Apple
getan, damit sie das MacOS an fremde Hersteller lizensieren knnen und
diese die Kompatibilitt irgendwie beschrieben knnen (Macintosh

Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:56:

Rechner bauen sie ja nicht, die kommen von Apple)


Was ist System 7.0.1? Brauche ich es?
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Offiziell wird System 7.0.1 nur fr die Quadras und PowerBooks bentigt
(Hinweis: der PowerBook 100 luft entgegen anderen Aussagen auch mit
System 6). Apple hat jedoch das sogenannte Omega-SANE implementiert,
dies patched die Einsprnge in die SANE-Routinen, so da SANE (eine
Library, welche Fliekomma-Operationen ausfhrt) um Faktor 3 bis 10
schneller wird, wenn eine FPU vorhanden ist. System 7.0.1 ist das
letzte Betriebssystem, welches man kostenlos erhalten. Alle
Systemversionen ab 7.1 mu man kaufen.


Was ist das "System 7 TuneUp-Kit"?
----------------------------------
Das TuneUp-Kit beinhaltet neue Druckertreiber fr alle Apple Drucker
und enthlt zudem eine ganze Anzahl von Fehlerkorrekturen und
Verbesserungen fr System 7.0 - ab System 7.1 braucht man das
"TuneUp-Kit" nicht mehr. Dazu gehrt ein Fix, welcher einige hundert KB
an Speicher spart, wenn man nicht an einem Netzwerk hngt. Auch wurde
der Fehler, der Ordner verschwinden lt (Fehler in System 7) behoben.
Aber auch ein neues (schnelleres) Auswahl-DA und ein neuer
Druckertreiber fr den StyleWriter, welcher nun endlich auch spoolen
kann, gehren zum TuneUp-Kit. Ein Mu! Die aktuelle Version des
TuneUp-Kits ist brigens 1.1.1.


Was ist System 7.1?
-------------------
System 7.1 enthlt neben dem TuneUp-Kit noch einige kleinere
Erweiterungen. So z.B. WorldScript-Fhigkeit, d.h. man kann
gleichzeitig ein japanisches, ein deutsches und ein identisches MacOS
fahren. Wer es braucht... Bei Informationen zu Programmen (im Finder)
kann man jetzt eine minimale Gre und eine bevorzugte Gre des
Speicherbedarfs vom Programm angeben. Einige Kontrollfelder wurden auch
noch berarbeitet, einige sind hinzugekommen (Datum & Uhrzeit,
Zahlenformat und Text, PowerBook); zudem gibt es nun einen
Zeichensatz-Ordner; Zeichenstze liegen somit in einem Ordner, anstatt
direkt im System. Auch Postscript-Fonts gehren dort hinein. (Achtung:
Klappt erst bei neueren ATM Versionen, ltere erwarten die Zeichenstze
nach wie vor im Systemordner). System 7.1 wird aber bei allen neuen
Macs bereits mitgeliefert.

Fr diejenigen, die noch mehr ber System 7.1 wissen wollen:
* Apple hat jetzt sogenannte "System Enabler"-Dateien eingefhrt,
welche rechnerspezifische Anpassungen des MacOS vornehmen. Alle neueren
Macintosh mit System Enablern bentigen somit zwingend System 7.1!
* Der Font-Manager kann nun auch sehr groe TrueType-Font (japanische
TT-Fonts sind mehrere MB gro) verarbeiten.
* Ein "Dictionary Manager" hilft bei der Eingabe von
Double-Byte-Zeichen.
* Das System wurde zu gro um ein allgemeines MacOS (fr alle Rechner)
auf eine HD-Diskette zu bannen. Ergebnis: eine spezielle
Installationsdiskette fr den jeweiligen Mac, sowie weitere Disketten,
die auch mit anderen Macs funktionieren.
* Die DAL Systemerweiterung wird in System 7.1 nicht mehr mitgeliefert.
Was aber normalerweise keine Probleme bereitet, da wohl nur ganz wenige
Leute die DAL verwenden, welche diese die DAL Systemerweiterung dann
aber auch mit dem Anwenderprogramm erhalten.
* Omega-SANE wurde wieder aus dem MacOS entfernt, aus
Kompatibilittsgrnden zu den neueren PowerMacintosh von Apple.

Achtung bzgl. der System Enabler! Wird der Enabler gelscht, so
funktioniert der Rechner nicht mehr! Und beim Duo - ohne
Diskettenlaufwerk - ist das tdlich, d.h. zum Hndler laufen und das
MacOS neu aufspielen.


Was ist das "Hardware System Update" bzw. die "Systemaktualisierung"?
---------------------------------------------------------------------
Die Systemaktualisierung ist  wie das TuneUp-Kit  ein Update fr das
MacOS, diesmal jedoch fr das System 7.1. Es ist inzwischen in der
Version 3.0 in Deutsch zu erhalten.

Die Anzahl der Bugs und neuen Features ist inzwischen so lang, da ich
auf das ReadMe bei dem Update verweisen mu.


Was ist System 7.5? Brauche ich es?
-----------------------------------
System 7.5 enthlt neben dem System 7.1 noch folgende Erweiterterungen:
* QuickTime 2.0
* AppleScript
* PowerTalk
* QuickDraw GX
* Apple Hilfe
* PC Exchange
* EasyOpen
* Control Strip fr PowerBooks
* diverse PD-Utilities wurden in das MacOS eingebunden.
* alle Updates und Bugfixes sind natrlich ebenfalls enthalten
* der Start von Programmen etc. geht deutlich schneller! Dies ist im
Wesentlichen wohl auf einen verbesserten Volumecache
(Speicher-Kontrollfeld) zurckzufhren.

Zu QuickTime 2.0 ist nicht viel zu sagen. Es ist die aktuelle Version
von Apples Multimedia-Systemroutinen. Im Vergleich zur Version 1.5 und
1.6 sind der Support von MIDI-Daten und MPEG (mit entsprechender
Hardware) hinzugekommen, sowie noch ein Berg kleinerer nderungen,
inkl. einer hheren Geschwindigkeit beim Abspielen von Filmen.

AppleScript gibt es auch einzeln als Ergnzung zu System 7.1.
AppleScript ist Apples Antwort auf die Batchdateien unter DOS.
AppleScript ist eine Art Programmiersprache, die es ermglicht Vorgnge
zu automatisieren, sie geht allerdings **weit** ber die Mglichkeiten
normaler Batchdateien hinaus. So kann man z.B. von einem Textprogramm
alle Abstze anfordern, deren drittes Wort das Wort "Apple" ist. Man
kann viele Aktionen einfach per Script-Recorder aufzeichnen. Klingt
gut? Ist auch gut. Ein gewaltiger Nachteil liegt jedoch darin, da die
Programme AppleScript aktiv untersttzen mssen, tja, und da das
**sehr** aufwendig ist, gibt es bis jetzt nur wenige Programme, die
AppleScript kompatibel sind. Das wird sich aber wahrscheinlich in
Zukunft bald ndern. System 7.5 enthlt einen Finder, der recorable ist
- somit kann man leicht Script von Kopieroperationen u.s.w. erstellen.

PowerTalk ist so etwas wie Windows for Workgroups fr den Mac.
PowerTalk bietet sehr viele neue Features, die zum Groteil allerdings
nur in Verbindung mit Netzwerken ausspielen kann. Eine detaillierte
Auflistung der Features wrde an dieser Stelle zu weit gehen fr einen
User ohne Netzwerk sind die Mglichkeiten von digitalen Unterschriften
und dem Kodieren von Dateien wohl das interessanteste. Digitale
Unterschriften sind **absolut** flschungssichere Unterschriften unter
beliebigen Dokumenten bzw. auch innerhalb von Dokumenten. Jeder kann
diese Unterschrift berprfen, aber niemand kann das Dokument verndern
ohne das die Unterschrift ungltig wird. Das Kodieren von Dateien - nur
der Empfnger kann diese Dateien dekodieren - unterscheidet sich vom
"normalen" Kodieren einer Datei mit einem Passwort dadurch, da man mit
dem Empfnger der kodierten Datei kein Passwort austauschen mu! Es
wird ein sog. Public Key Verfahren benutzt. Diese Features mssen - wie
AppleScript - von Programmen ebenfalls aktiv untersttzt werden.
Demnchst werden wohl eine ganze Menge Programme PowerTalk untersttzen
- zumal die Untersttzung von programmtechnischer Seite her relativ
einfach zu machen ist. PowerTalk lohnt blicherweise nur in Verbindung
im Netzwerk und kostet zudem einiges an RAM!

QuickDraw GX ist eine Erweiterung von QuickDraw. QuickDraw GX ist
inbesondere fr die DTPler unter uns etwas sehr interessantes
(mchtigere Zeichenstze, drehbarer Text u.v.a.m.), aber auch "normale"
User knnen davon profitieren: die Ansteuerung der Drucker ist
erheblich einfacher, aber auch leistungsfhiger geworden. Adobes Type
Manager gehrt zum Lieferumfang (=> man kann ab System 7.5 problemlos
Postscript-Fonts verwenden). Ferner ist ColorSync enthalten (fr
Farbechtheit vom Scanner ber den Monitor bis zum Drucker) - Nachteil
von QuickDraw GX: der groe Speicherbedarf! 68k Macs brauchen minimal
8MB RAM, PowerMacs minimal 16MB RAM! Dann bleibt ziemlich genau Platz
fr ein kleineres Programm...

Apple Hilfe ist die Ergnzung zur "Aktiven Hilfe" (Balloon Help, bzw.
seit System 7.5 nun "Erklrungen" genannt). Es handelt sich dabei um
eine interaktive Hilfe der Form: Frage und Antwort. Das besondere daran
ist, da Apple Hilfe es ermglicht, sich eine Lsung **vorfhren** zu
lassen.

PC Exchange ermglicht das Mounten von PC-Disketten, sowie - seit
Version 2.0 - auch das Mounten von PC-Festplatten.

EasyOpen ermglicht es Dateien mit Programmen zu ffnen, die diese
normalerweise nicht ffnen knnen. Man kann z.B. durch Doppelklick auf
ein Word Dokument automatisch WordPerfect starten lassen - eine
Formatkonvertierung wird ggf. durch EasyOpen automatisch gemacht.

Control Strip wurde bisher schon bei den neuen PowerBooks mitgeliefert.
Ab System 7.5 knnen auch Besitzer lterer PowerBooks in den Genu
dieser genialen Toolbar kommen.

Ferner sind noch diverse PD-Utilities in System 7.5 eingebaut worden:
SuperClock (eine Uhr fr die Menleiste), WindowShade (verkleinert
Fenster auf die Titelleiste), u.v.a.m.

Die deutsche Version von System 7.5 ist ab 170,- DM entweder auf
Disketten (13 Stck) oder CD-ROM zu erhalten. Die CD-ROM Version
enthlt noch einige weitere zustzliche Ergnzungen.

Wichtig: Um Probleme mit System 7.5 zu vermeiden, sollte man es
**nicht** auf ein bestehendes System installieren! Stattdessen
unbedingt vorher den Finder aus dem Systemordner ziehen und den
Systemordner umbenennen (alternativ kann man im Installer auch
Command-Shift-K drcken - dann kommt eine Dialogbox mit einer Abfrage,
ob ein neues System installiert werden soll)


Was sind System Enabler?
------------------------
Fr System 7.1 werden bei neueren Macs sog. System Enabler bentigt.
Diese System Enabler beinhalten spezielle Anpassungen des System 7.1 an
den jeweiligen Mac. Jeder der neuen Macs bentigt einen speziellen
System Enabler (und nur genau **einen**, die nicht passenden kann man
gefahrlos aus dem Systemordner entfernen). Lscht man aus Versehen
**alle** Enabler - obwohl ein Enabler bentigt wird, so wird der Mac
**nicht** mehr laufen, das ist insbesondere bei den PowerBook Duos ohne
Diskettenlaufwerk ziemlich rgerlich! Ab System 7.5 werden die System
Enabler nicht mehr bentigt.
In eckigen Klammern wird die minimale A/UX Version angegeben, die auf
dem Rechner luft (keine eckigen Klammer => kein A/UX mglich, auch
wenn die Hardware an sich reichen sollte!) A/UX luft - entgegen den
Angaben von Apple - nicht auf den AV-Macs (und schon gar nicht auf
PowerMacs)! A/UX wurde inzwischen von Apple eingestellt. Grere
Updates sind also nicht mehr zu erwarten.

> Rechner           Enabler Nummer           Empfohlenes minimales MacOS
> Centris 610 / 650 040                              7.1 [3.0.1]
> Centris 660AV     088                              7.1
> Classic           keiner                          6.0.7
> Classic II        keiner                          7.0.1
> Colour Classic    401                              7.1
> Colour Classic 2  403                              7.1
> Duo 210 / 230     201 oder Powerbook Duo Enabler   7.1
> Duo 250 / 270c    Powerbook Duo Enabler            7.1
> Duo 280 / 280c    Powerbook Duo Enabler v2.0       7.1
> II / IIx          keiner                          6.0.5 [2.0.1 - PMMU ntig]
> IIfx              keiner                          6.0.5 [3.0]
> IIci / IIcx       keiner                          6.0.5 [2.0.1]
> IIsi              keiner                          6.0.7 [2.0.1]
> IIvi / IIvx       001                              7.1
> LC / LC II        keiner                          6.0.7
> LC III            003                              7.1
> LC 475            065                              7.1
> LC 520            403                              7.1
> LC 550            403 v1.0.2                       7.1
> LC 575            065 v1.1                         7.1
> LC 630            405                              7.1
> Performa 405      keiner                           7.1P
> Performa 430      keiner                           7.1P
> Performa 450/46x  308                              7.1P
> Performa 475/476  364                              7.1P
> Performa 550/560  332                              7.1P
> Performa 57x      364                              7.1P
> Performa 600      304                              7.1P
> Performa 63x      405                              7.1P
> Plus / SE         keiner                          6.0.5
> PowerBook 100     keiner                          7.0.1 (6.0.7 luft auch)
> PowerBook 140/170 keiner                          7.0.1
> PowerBook 145     keiner                           7.1
> PowerBook 160/180 111 oder der neuere 131          7.1
> PowerBook 165     131 v1.0.3                       7.1
> PowerBook 165c    121                              7.1
> PowerBook 180c    131                              7.1
> PowerBook 5x0     PowerBook 500 Series Enabler    7.1.1
> PowerMac xx00     PowerPC Enabler                 7.1.2
> PowerPC Upgrade Card PowerPC Upgrade Card Enabler 7.1.2
> SE/30             keiner                          6.0.5 [2.0.1]
> Quadra 605        065                              7.1
> Quadra 610        040 v1.1                         7.1
> Quadra 630        405                              7.1
> Quadra 650        040 v1.1                         7.1
> Quadra 660AV      088 v1.1                         7.1
> Quadra 700        keiner                          7.0.1 [3.0]
> Quadra 800        040                              7.1 [3.0.1]
> Quadra 840AV      088                              7.1
> Quadra 900 / 950  keiner                          7.0.1 [3.0]
> Mac TV            404                              7.1

Ferner gibt es noch den "32-Bit Enabler", der es ermglicht auf den
alten Macs (II, IIx, IIcx, SE/30) mehr als 16MB RAM zu adressieren.


Was bedeuten die Tastenbezeichnungen...?
----------------------------------------
* Umschalttaste
Shift-Taste (offener hohler Pfeil nach oben) fr Grobuchstaben bzw.
Sonderzeichen.

* Auswahltaste
Option-Taste (alt, "Eisenbahnweiche", Badewanne) zur Auswahl von
Sonderzeichen

* Befehlstaste
Command-Taste (Blumenkohl, Apfeltaste) fr Befehle, so z.B.
Befehlstaste-Q zum Beenden eines Programms.

Bei allen neueren Rechnern ist eine ctrl-Taste (Control-Taste)
vorhanden. Viele ltere Rechner haben allerdings noch keine. Die
Control-Taste wird z.B. in Terminal-Programmen, dem PC-Emulator und
A/UX verwendet.


Kann man einfach zwischen 2 MacOS Versionen umschalten?
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Ja! Man beachte allerdings, da die neueren Macs zwingend System 7.1
erfordern. Aber wer z.B. zwischen einem englischen und einem deutschen
MacOS umschalten will, kann dies natrlich tun. Dazu gibt es z.B. das
Programm "SystemSwitcher" oder den "SystemPicker". Es kann zwischen
beliebigen MacOS Versionen umschalten. **Achtung:** die MacOS Versionen
knnen zwar auf verschiedenen Festplatten liegen, jedoch mssen sie
dort jeweils auf der **alphabetisch** ersten Partition liegen, damit
sie erkannt werden. Zu einem Wechsel des MacOS mu natrlich ein
Neustart ausgelst werden.


Netzwerke am Mac
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Zunchst mal die Klrung einiger Begriffe:
AppleTalk : ein Netzwerk-Protokoll.
AppleTalk Netzwerk : Ein Netzwerk-System, welches Hardware, Kabel und
Software besteht.
Ethernet : Ein sehr schnelles Netzwerk ber "Fernsehantennen-Kabel" mit
relativ teurer Hardware (Karte pro Rechner: ab 300,- DM, Kabel auch
nicht billig)
EtherTalk : eine Hardware mit Software, welche die Anbindung eines Macs
an ein Ethernet Netzwerk ermglicht.
LocalTalk : die in jedem Mac vorhandenen Netzwerkfunktionen, die einen
Anschlu an ein AppleTalk Netzwerk erlauben.
TokenTalk : Netzwerkfunktionen mit Hardware, die einen Anschlu an ein
Token Ring Netzwerk ermglichen.
Token Ring : Ein Netzwerktyp, ursprnglich von IBM

Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:56:

Jeder Mac wird mit der ntigen Software fr Netzwerk-Betrieb
ausgeliefert. Dazu gehrt sowohl die Mglichkeit sich in Netze
einzuloggen wie auch die Mglichkeit als Server selbst Daten anzubieten
(das jedoch erst ab System 7)

Zuerst mu man die Rechner vernetzen. Dabei gibt es mit LocalTalk drei
Mglichkeiten:
Verbinden von genau zwei Rechnern: dazu bentigt man **keine**
LocalTalk-Anschlukits, sondern nur ein Druckerkabel (ImageWriter,
LaserWriter LS, o..)! Eine Seite in den Drucker-Port vom einen Mac,
andere Seite an den anderen Mac. Auch wenn der Hndler es vielleicht
nicht glaubt: es funktioniert! (ist unheimlich praktisch, wenn man
unterwegs Daten von zwei PowerBooks austauschen will, man spart viel
Platz!)
Wer z.B. zwei Rechner und einen Drucker oder noch mehr Rechner
vernetzen will, bentigt sog. LocalTalk-Anschlukits. Diese sind im
Prinzip nichts anderes als Adapterboxen fr den Drucker-Port, die aus
einem Drucker-Port zwei machen. Man kann dort jedoch nicht einfach zwei
Kabel ranstecken und diese zu den entsprechenden Gerten fhren, man
bentigt unbedingt fr jeden Mac ein Anschlukit (Preis: 20-80,- DM)!
Zu der Adapterbox gehrt auch noch ein Kabel und ein
Buchse-Buchse-Stecker, der das Verlngern ermglicht.
Je nach Art der Kabel zwischen den Anschlu-Boxen unterscheidet man
zwischen LocalTalk und PhoneNet. LocalTalk sind Kabel mit MINI-3
Steckern, blicherweise einrastend. Die Kabel sind ber grere
Distanzen nicht ganz billig, dafr ist die Verbindung sehr sicher,
zudem braucht man sie nicht mit einem Widerstand abschlieen. PhoneNet
sind billigere Verbindungskabel mit den typischen US-Telefonsteckern,
man mu die offenen Buchsen am Netzende blicherweise mit einem
Widerstand selbst abschlieen. Da die wenigsten wohl groe Distanzen
berbrcken mssen, ist es relativ egal, was fr ein Kit man nimmt,
jedoch sollte man sich unter Freunden absprechen, damit alle das
gleiche haben (Netzwerk-Spiele...)

Um auf Daten von anderen Rechnern zuzugreifen, ruft man "Auswahl" aus
dem Apfel-Men auf und whlt dort "AppleShare". Man whlt einen
gewnschten File-Server und kann nach Eingabe vom Usernamen und
Passwort auswhlen, was der File-Server denn so anbietet. Das gewhlte
Laufwerk erscheint dann auf dem Desktop und verhlt sich wie ein
eigenes Laufwerk.

Ab System 7 kann man Daten auch als File-Server anbieten. Dazu sind zum
einen im Kontrollfeld "Gemeinschaftsfunktionen" die File Sharing
Funktionen zu aktivieren. Wenn die File Sharing Funktionen aktiviert
sind, kann man im Finder unter dem Ablage-Men die Funktion "Gemeinsam
nutzen..." anwhlen, um ausgewhlte Objekte anderen Usern zur Verfgung
zu stellen. Neue User kann man im Kontrollfeld "Benutzer & Gruppen"
anlegen (Ablage-Men!)

Hier eine bersicht der Dateien, die irgendwie mit der Vernetzung der
Macs zu tun haben. Benutzt man AppleTalk nicht (in der "Auswahl"
ausgeschaltet), dann kann man sie lschen. Das spart Ram.
* Netzwerkerweiterung (Systemerweiterung)
Generelle Netzwerk-Funktionen, die man unbedingt installieren mu, wenn
man AppleTalk o.. nutzen will - z.B. zum Ausdruck auf einem
Netzwerk-Drucker.

* AppleShare (Auswahl-Erweiterung, liegt bei den Systemerweiterungen)
hnlich einem Druckertreiber in der Auswahl verfgbar, hiermit kann man
sich auf Fileservern einloggen. Kein Fileserver? => ab in den Mll.

* Netzwerk (Kontrollfeld)
Hat man neben einem AppleTalk-Netz noch Verbindungen ber ein Netz auf
Ethernet-Basis, so kann man mit diesem Kontrollfeld zwischen AppleTalk
und EtherTalk umschalten. Kein Ethernet? => ab in den Mll damit.

Will man nie FileServer im Netz spielen, kann man die folgenden vier
Dateien ebenfalls lschen:

* File Sharing Erweiterung (Systemerweiterung)
Wie die Netzwerkerweiterung, nur fr File Sharing Funktionen.

* Gemeinschaftsfunktionen (Kontrollfeld)
Hiermit kann man File Sharing anschalten (Achtung: der Mac wird
deutlich langsamer), aber auch Programmverbindungen (dazu braucht man
kein Fileserver sein) um ber das Netzwerk und AppleEvents zu
kommunizieren.

* Benutzer & Gruppen ("Kontrollfeld)
Dieses Pseudo-Kontrollfeld (in Wirklichkeit ist die Funktionalitt im
Finder eingebaut) kann man die Zugriffsrechte fr die Benutzer des
eigenen Fileservers festlegen, damit andere User einem z.B. nicht die
Festplatte lschen.

* File Sharing Monitor (Kontrollfeld)
Der File Sharing Monitor zeigt die Belastung des File Servers an. Auch
kann man hier bestimmte Benutzer aus dem eigenen Rechner rauswerfen.
Ein rein informatives Programm ohne weitere Funktionen.


Praktisch fr File Sharing ist das Shareware-Kontrollfeld "PowerShare
1.0", welches es ermglicht die maximale Belastung des Fileservers
durch User einzustellen. Default sind 50%, aber hufig ist es sinnvoll
die max. Belastbarkeit auf 100% hochzusetzen, denn dann ist der
Datenaustausch deutlich schneller!


32-Bit-Adressierung, wozu?
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Die 32-Bit-Adressierung kann man im "Speicher"-Kontrollfeld ein- bzw.
ausschalten. Man mu nach einem Umschalten stets einen Neustart machen.
Bei allen Macs - mit Ausnahme der AV-Macs bzw. den PowerMacs (bei
denen ist die 32-Bit-Adressierung stets an) - kann man die
32-Bit-Adressierung ausschalten. Wozu? Dies kann nur aus **einem**
Grunde ntig sein: irgendein Programm luft nicht im 32-Bit-Modus;
solche Programme sind heute jedoch ausgesprochen selten! Inzwischen
gibt es allerdings auch einige Programm, die **nicht** im 24-Bit Modus
laufen!
Ein Mac mit der 24-Bit-Adressierung kann - normalerweise - nur maximal
8MB RAM ansprechen. Wer also 8MB RAM oder weniger hat, kann die
32-Bit-Adressierung ausschalten, er strt nicht, bringt aber auch keine
Vorteile. ber 8MB RAM sollte man die 32-Bit-Adressierung **unbedingt**
einschalten! Lt man ihn aus, so verliert man Speicher! Das kann man
kontrollieren: "ber diesen Macintosh..." anwhlen; das MacOS belegt
deutlich mehr RAM als ntig! 32-Bit-Adressierung an, einen Neustart
machen und - viola - schon ist MacOS erheblich sparsamer!
Warum kann ein Mac mit der 24-Bit-Adressierung nur 8MB RAM ansprechen?
Dies ist ganz einfach: 24-Bit = maximal 16MB Adressraum - 1MB fr das
ROM - 1MB I/O-Bereich - 6 mal 1MB fr die NuBus-Slots (selbst bei Macs
ohne NuBus-Slots) = 8MB Rest (fr das RAM).


Wofr ist die Datei "A/ROSE", die in meinem Systemordner liegt?
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A/ROSE ist die Abkrzung fr "Apple's Realtime Operating System
Environment". Dieses Systemerweiterung wird nur von Apples TokenTalk
NuBus Karte bentigt, wenn man diese nicht hat - und das drften wohl
wirklich fast alle Leser dieser FAQ sein, kann man die Datei in den
Papierkorb werfen.


Den Mac zur bestimmten Uhrzeit ein- bzw. ausschalten?
-----------------------------------------------------
Einige Macs kann man zu bestimmten Zeiten automatisch ein- bzw.
ausschalten. Dazu mu der Mac einen ganz bestimmten Tastatur-Chip
haben, dann funktioniert das Kontrollfeld "Computer Ein/Aus":

Computer Ein/Aus luft auf:
* IIsi, IIvi , IIvx, Quadra 840av/900/950, Colour Classic, Performa
600, PowerMac 7100/66, PowerMac 8100/80

Computer Ein/Aus luft nicht auf:
* SE/30, II, IIx, IIfx, IIcx, IIci, PowerBook 140/145/160/165/180/180c,
Duo 210/230, Centris/Quadra 605/610/650/660av/700/800, LCs, alle Macs
mit 68000er Prozessor, alle Performas < 600, PowerMac 6100/60

Den PowerBook 100 bzw. Mac Portable kann man seit jeher ber ber das
PowerBook-Kontrollfeld automatisch ein- bzw. ausschalten. Gleiches gilt
auch fr die PowerBooks der neuen 500er Serie.


DF mit dem Macintosh
=====================

Wie mache ich DF mit dem Macintosh?
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Neben dem blichen Modem (mit passendem Kabel!) bentigt man natrlich
noch ein Terminalprogramm und einen Packer (bzw. Entpacker), da die
meisten Programme in Mailboxen gepackt sind.

Gegen einen frankierten Rckumschlag und 2 HD-Disketten kopiere ich
DF-Startern gerne ein Anfangspaket zur DF (Terminal-Programm, alle
hier angefhrten Packer, die Mausefalle - das MausTausch-Frontend - ,
u.v.a.m. zusammen entpackt etwa 5MB). Bitte an "Markus Fritze,
Birkhahnkamp 38, 22846 Norderstedt" schreiben. Leider kann es manchmal
etwas dauern - ich habe viel um die Ohren...

Ferner gibt es in diversen Mailboxen (u.a. der MAUS KI) ein Archiv mit
Namen GOTO_MAC.*. Dieses kann man sich auf dem Atari downloaden, es
enthlt ein Programm, welches einem auf Atari-Seite eine 720kb
Macintosh-Diskette mit den absolut notwendigen DF-Programmen fr den
Mac erzeugt: ein Terminal-Programm, den StuffIt Expander.


Wie mache ich mit dem Mac MausTausch?
-------------------------------------
Auf dem Mac gibt es momentan nur ein aktuelles Frontend fr das
MausNet, die Mausefalle von Christoph Pagalies @ HH2. Der Mausefalle
liegt eine ausfhrliche Anleitung bei, so da ich mir hier tiefere
Erluterungen zum MausTausch ersparen kann. Wer mag, sollte sich "Hans
geht zur Post" besorgen. "Hans geht zur Post" ermglicht den einfachen
und automatischen MausTausch ohne groartiges Erzeugen von Scripten u.
. Fr Fido, Z-Netz und das Usenet gibt es natrlich auch Frontends, da
kann ich aber leider nicht aus Erfahrung sprechen, ich bin halt nur im
MausNet.


Welche Gruppen sind fr einen Macintosh User interessant?
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Im MausNet gibt es folgende Gruppen mit teilweise Mac-spezifischem
Inhalt:

* Mac
Die Ursprungsgruppe - alles zum Thema Mac ist erlaubt.

* Mac.Hard
Hier geht es um alles, was mit der Hardware des Macintosh zu tun hat.

* Mac.Soft
Hier geht es um alles, was mit der Software des Macintosh zu tun hat.

* Mac.News
Diese ReadOnly-Gruppe enthlt Ankndigungen ber neue Software,
Hardware und diese FAQ poste ich ebenfalls einmal im Monat
(blicherweise am Anfang des Monats). Wer etwas in diese Gruppe zu
posten hat, mge an "Chef Mac.News" schreiben.

* Mac.Dev
Diese Gruppe ist im wesentlichen fr Entwickler (Hobby oder Beruf - ist
egal) interessant. Probleme mit Compilern, etc. sind hier an der
Tagesordnung.

* Magazine
In deser allgemeinen Gruppe werden die TidBITs gepostet - eine
wchentlich erscheinende digitale Macintosh Zeitschrift. Jede Ausgabe
ist ca. 30 kb lang. Als Laberfilter sollte man (nur Mails mit Betreff
"TID") einstellen.

* Modems
Wer Probleme mit seinem Modem hat - die wohl nichts mit dem
Terminalprogramm zu tun haben, kann in dieser Gruppe Hilfe finden.

* Pockets
Diese schwach frequentierte Gruppe ist fr Besitzer des Newton zu
empfehlen.

* Programme
Viele Muse posten automatisch ihre neuen Uploads in dieser Gruppe. Als
Laberfilter sollte man (nur Mails mit Betreff "MAC") einstellen.

* MausTausch
Hier werden Probleme mit dem Frontend und MausTausch diskutiert.
blicherweise ist dies beim Mac die Mausefalle. Als Laberfilter sollte
man dann (nur Mails mit Betreff "MF:") einstellen.


Was fr Packer gibt es fr den Mac?
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Die im folgenden angegebenen Endungen (z.B. ".sit" oder ".cpt") sind
keinesfalls ntig. Der Macintosh erkennt das zu startende Programm an
zwei Kennungen: Type und Creator, welche zu jeder Datei gehren. Die
Endungen sind nur eine Konvention.

Momentan werden im wesentlichen zwei Packer fr Mailboxen eingesetzt:
* StuffIt (Deluxe 3.5 oder Lite 3.5). Die Archive sind an der Endung
".sit" am Filenamen zu erkennen. Der StuffIt existiert in einer
Shareware- und einer "kommerziellen" Version. StuffIt packt i.d.R.
etwas besser als der CompactPro (<5%). Inzwischen gibt es den StuffIt
Expander 3.5.2 (zum Auspacken von nahezu allen Packer-Formaten:
StuffIt, CompactPro, Zip, u.s.w.) und den Shareware-Packer DropStuff
3.5.2. Beide funktionieren nach dem Drag&Drop Prinzip und sind
kinderleicht zu bedienen. Beide sind auch FAT-Binary, d.h. sie laufen
optimal auf PowerMacs und 68k Macs.
* CompactPro bzw. Compactor (alter Name). Diese Archive haben die Endung
".cpt". Dies ist **der** zweite Packer fr den Macintosh. Dies liegt
zum einen an seiner sehr einfachen Bedienung, zum anderen an seiner
recht guten Packrate und an seiner dabei recht hohen Geschwindigkeit.
Die aktuelle Version 1.5 ist endlich auch FAT-Binary, d.h. sowohl
PowerPC native, wie auch eine 68k Version. Wesentliche nderungen gab
es nicht.

Dateien mit der Endung ".sea" sind selbstentpackende Dateien, d.h. es
ist kein Packer ntig um sie zu entpacken. Dies ist natrlich auch
dringend ntig, da man sonst einen Packer ungepackt downloaden mte.
Den gepackten Daten wird ein Programm vorangestellt, welches startbar
ist. Dieses Programm ist brigens recht lang! (so ca. 10-14KB), so da
es nicht sinnvoll ist 20KB Programme als ".sea" upzuloaden. Generell
sollte man keine Programme als ".sea" uploaden, mit Ausnahme von
Packern...

Weitere auf dem Mac relativ unwichtige, spezielle bzw. uralte Packer
sind:
".hqx" Dies sind 6 Bit-ASCII-Dateien (hnlich UUENCODE), die man somit
problemlos zwischen Rechnern austauschen kann. Sie sind natrlich
lnger als reine binre Dateien und deswegen sollten sie auch nicht in
Mailboxen upgeloaded werden. Entpacken tut man sie am Zweckmigsten
mit dem StuffIt Expander, der sowohl die Dekodierung des BinHex, wie
auch den normalerweise nachgeschalteten StuffIt Packer in einem Rutsch
ausfhrt.
".pkg" Packer im AppleLink-Netz (teilweise auch ".pk"), Neuerdings auch
die Kennung von ungepackten Packages fr den Newton.
".now" NowCompress, ein sehr effektiver und sehr schneller aber
kommerzieller Packer (u.a. in den NowUtilities enthalten; aber auch
einzeln erhltlich). Der Entpacker ist jedoch Freeware.
".dia" Diamond (ein uralter Packer, benutzt kein Aas mehr...)
".pit" PackIt (ein rein kommerzieller Packer, uralt, uneffektiv, u.s.w)
".dd" DiskDoubler (ein kommerzieller Packer, Entpacker ist Freeware)
".lzh" LHA bzw. LHArc (auf dem Mac sehr langsam, nicht zu empfehlen)
".zoo" ZOO (ganz ble Mac-Portierung, nicht zu empfehlen)
".arc" ARC (ble Mac-Portierung, nicht zu empfehlen)
".zip" ein Packer vom PC, welcher inzwischen als sehr schne
Implementierung auch auf dem Mac existiert. Wer hufig Daten mit PCs
austauschen mu, sollte sich diesen Packer unbedingt ansehen! Auch zum
MausTausch ist er gut geeignet.
".tar" nicht gepackt, sondern mit TAR (von UNIX) gebndelte Dateien
".z" mit Compress (von UNIX) gepackte Datei
".taz" mit Compress gepacktes TAR-Archiv
".arj" ein Packer vom PC, welcher auf dem Mac nur als Entpacker
existiert, bzw. im "Hans geht zur Post" MausTauscher enthalten ist.
".s" Mit dem kommerziellen SuperDisk! gepackte Datei.
".image" Solche Dateien sind i.d.R. nicht in einer Mailbox zu finden,
jedoch tauchen solche Dateien regelmig in Archiven auf. Dabei handelt
es sich um 1:1 Images von Diskette. Diese Dateien mu man mit DiskCopy
(von Apple) auf eine Diskette kopieren oder kann sie mit Drop*Disk bzw.
ShrinkWrap direkt im Finder mounten.

Um Daten mit UNIX-Systemen auszutauschen kann man auch den "Suntar"
nehmen, der sogar in der Lage original UNIX-Disketten zu lesen. Wenn
man BinHex-Dateien mit der Mausefalle liest, sollte man vor dem
Abspeichern der Mail die Textattribute abschalten, ansonsten kann es
passieren, da die Datei fehlerhaft ist.


Welche Terminal-Programme gibt es?
----------------------------------
* ZTerm 0.94, Das wohl auf dem Mac bekannteste Terminalprogramm mit
Z-Modem. Seit Version 0.9 auch mit einfacher Script-Sprache (momentan
ist Version 1.0b3 im Betatest). Ein Shareware-Programm. Wohl das
Standardprogramm fr Mac-User!
* MicroPhone Pro 2.0. Ein sehr leistungsfhiges Terminalprogramm fr den
Mac. Mit sehr umfangreicher Script-Sprache (reicht z.B. fr eine

Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:56:

komplette Mailbox), allen mglichen Protokollen u.v.a.m. Jedoch sehr
teuer (in Deutschland ber 300,- DM). Dafr ist es inzwischen auch in
Deutsch erhltlich. MicroPhone LT - die Light-Version - liegt einigen
Modems bei. Es ist eine vollstndige MicroPhone-Version, mit der man
allerdings keine Scripts selbst erstellen kann - man kann nur Scripts
ausfhren. Alle anderen Features sind vorhanden. Wer sich berlegt ein
Modem zu kaufen, sollte schauen ob MicroPhone LT beiliegt, es ist
unbedingt empfehlenswert!
* Telefinder/Pro Share - wie ZTerm ebenfalls Shareware ist an sich als
Frontend fr Telefinder Mailboxen gedacht, funktioniert aber auch mit
anderen Mailboxen. Dem Programm liegt eine sehr ausfhrliche Doku bei,
die das Archiv leider fast 700kb lang macht :-)
* FirstClass Client 2.6 - ein Frontend, welches man bentigt um
speziell mit FirstClass Mailboxen zu connecten. Es ist eine grafische
Oberflche, welche sehr leicht zu bedienen ist (aber eben nur mit
FirstClass Mailboxen - dafr ist das Frontend kostenlos)
* magnetic term; (vormals MacConnect) erstes deutsches
Terminal-Programm. Basiert auf der Communication Toolbox
(Standardmodule mit Terminalemulationen bis VT420, Protokolle,
u.v.a.m.). Zustzlich jedoch mit Gebhrenrechner, u.v.a.m. Preis: 50,-
DM (je nach Ausstattung; Datex-J und/oder ZModem kosten extra)
* SITComm. Ein neues CTB-Programm, welches zudem vollstndig per
AppleScript gesteuert werden. Ferner gehren diverse CTB-Module zum
Lieferumfang (auch ZModem). Der Preis liegt bei $100 (Besitzer vom
StuffIt - auch der Shareware-Version - zahlen nur ca. $40) - leider
(wie nahezu alle CTB-Programme) mit Problemen mit Umlauten :-(
* CrossTalk (Listenpreis $195) - ebenfalls ein neues Programm mit
CTB-Nutzung. Sehr viele Tools liegen bei (natrlich alle Protokolle bis
ZModem, Kermit, TCP, u.v.a.m.; VT100 (einziges CTB-Programm mit ANSI 8
Bit und somit ohne Umlautprobleme!), u.v.a.m.). Sehr mchtige
Script-Sprache. Sehr zu empfehlen - aber auch nicht billig.
* Terminal 2.2; ein Freeware-Terminal-Programm. Mit sehr schner
C-hnlicher Script-Sprache. ZModem und Compuserve-B-Protokoll sind auch
drin. Leider auch noch einige Bugs oder es gibt **keine**
Terminal-Emulation... dafr ist der komplette C-Sourcetext
verfgbar (mit MPW-C oder Think C zu bersetzen).


Wie schliee ich ein Modem an den Mac an?
-----------------------------------------
Da der Mac ja eine RS422 hat und Modems eine RS232 haben, kann man ein
Modem nicht ohne weiteres anschlieen. Man braucht dazu ein spezielles
Kabel. Ich gebe deswegen hier mal die Pinbelegung fr ein solches Kabel
an, da auch mit High-Speed-Modems funktioniert, denn genau DAS ist das
Problem: die wenigsten Kabel funktionieren mit High-Speed-Modems! Die
Aussage vom Hndler: "Das Kabel funktioniert mit allen Modems" kann man
getrost vergessen, wenn man sein High-Speed-Modem nicht mit 2400 Baud
betreiben will...

> Mac MINI DIN-8 Stecker -------- RS-232 DB-25 Stecker
>
>                 HSKo 1 -------- 20 DTR und 4 RTS
>                 HSKi 2 -------- 5 CTS
>                 TxD- 3 -------- 2 TxD
>             RxD+,GND 8,4 ------ 7 GND
>                 RxD- 5 -------- 3 RxD
>                  GPi 7 -------- 8 DCD
>
>    6 TxD+ ist nicht belegt. Die Abschirmung unbedingt auch verbinden!

Insbesondere PowerBook- bzw. Duo-Besitzer mssen daran denken, die
Abschirmung auch anzuschlieen! Wichtig, wichtig: Beim angeschlossenen
Modem mu die DTR-Erkennung ausgeschaltet sein, sonst fliegt man beim
Download - je nach Mac - mehr oder weniger hufig aus Mailboxen! Dies
geschieht normalerweise durch den Befehl AT&D0.

Absolut umfassend wird der Anschlu von Modems an die RS422 brigens in
in den Communications FAQ aus dem Usenet beschrieben (die sind dann
aber natrlich in Englisch)


MacBinary oder 128 Bytes am Programmanfang zuviel...
----------------------------------------------------
Wer brigens auf die Idee kommt mit dem Atari oder PC DF zu machen und
dann die empfangene Datei ber Diskette in den Mac zu spielen, wird
eine bse berraschung erleben: Macintosh-Terminal-Programme senden
nmlich einen sogenannten MacBinary Header vor upgeloadeten Dateien!
Dieser Header ist durch das Macintosh-Fileformat **zwingend** ntig! In ihm
steht nicht nur der lange Filename, Datum, Fileattribute, Filetype,
Filecreator, sondern auch (lebenswichtig!) die Lnge der zwei Blcke:
Data- und Resource-Fork; da beim Mac jede Datei quasi zwei Dateien
sind. Der MacBinary Header ist so etwas wie ein TAR (UNIX) oder ein
LHArc mit ausgeschaltetem Packer (MS-DOS, Atari,...) fr genau zwei
Dateien.
Wenn man nun solche Datei nicht ber ein DF-Programm in den Mac
bertrgt, dann kann er diese nicht "entpacken", d.h. die Datei
funktioniert nicht!
Aber auch fr so etwas gibt es eine Lsung, denn man kann dieses Packen
bzw. Entpacken auch nachtrglich ohne Terminal-Programm machen. Hufig
kann der StuffIt Expander solche Dateien trotzdem problemlos auspacken;
in machen - hartnckigen - Fllen braucht man aber ein kleines
Programm, bei uns in der Box heit es schlicht "MacBinary". Aber auch
diese beiden Programme mu man irgendwie mal auf den Mac bekommen...


Faxen, BTX, digitaler Anrufbeantworter?
---------------------------------------
Um mit dem Mac Faxe zu verschicken braucht man natrlich entsprechende
Software. Das Standardprogramm ist FAXstf 3.1 (in deutsch ist momentan
nur Version 3.0 verfgbar). Preis: etwa 150,- DM. Das Programm
untersttzt quasi alle Fax-Modems und funktioniert wie ein
Druckertreiber, d.h. man kann aus allen Programmen direkt Faxe
verschicken (auch an mehrere Leute gleichzeitig). Fr 500,- DM gibt es
eine Netzwerk-Version der Fax-Software fr den Fileserver. Bei Modems
werden hufig auch andere - meistens hnlich gute Programme -
mitgeliefert.

Neuerdings gibt es auch ein Shareware-Fax-Programm (es nennt sich
ValueFax) fr $20.

Auch fr BTX, bzw. Datex-J, gibt es Software fr den Mac. Entweder als
Stand-Alone-Programm (bis 300,- DM) oder als Modul fr
CTB-DF-Programme (MacConnect gibt es z.B. mit Datex-J-Modul).
Inzwischen kann man ein einfaches Datex-J-Programm **kostenlos**
erhalten! Sogar die 50,- DM Anmeldegebhr fr Datex-J kann man sich
sparen. Das Programm liegt als Diskette der aktuellen MacWelt 6/94 bei,
kann aber auch von 1&1 (die haben ein Monopol fr Datex-J Software auf
dem Mac) angefordert werden. Inzwischen ist die Version 1.2 zu
erhalten.

Software um z.B. ein ZyXEL als Anrufbeantworter (genauer: sogar so etwas
wie eine Voice-Mailbox) am Mac zu betreiben gibt es auch. Hier ist
besonders MaxFax (Fax-Software und Anrufbeantworter in einem) zu
erwhnen. Ein ganz brauchbares Programm, welches aber ber 200,- DM
kostet. Neben dem ZyXEL gibt es auch andere Modems mit der Fhigkeit
als Anrufbeantworter zu arbeiten (Prometheus, IX33EV), hier sollte man
Distributor nach der entsprechenden Software fragen.


Macintosh und andere Rechner
============================

MS-DOS-Disketten, Mac <=> Atari, Mac <=> MS-DOS
-----------------------------------------------
MS-DOS Disketten lassen sich mit jedem Mac mit FDHD Laufwerk lesen.
Ausgenommen sind davon lediglich der uralten Mac II und der noch ltere
Mac Plus, sowie die ersten SE, SE/30 Modelle.
Apple liefert bei allen Macs - auer den Performas und PowerMacs - ein
Programm namens "Dateien konvertieren" mit, welches es ermglicht
Textdateien von MS-DOS-Diskette auf den Mac zu bertragen. Mit
zustzlichen Filtern (z.B. dem "Text-to-Text-Konverter") kann man
Umlaute wandeln, u.v.a.m. Bei den Performas und PowerMacs liegt PC
Exchange bei (siehe im folgenden Text)

Wer es einfacher haben will, bentigt Programme wie AccessPC,
DOS-Mounter oder Macintosh PC Exchange. Diese Programme werden auf dem
Macintosh installiert und man kann dann MS-DOS Disketten genauso
bearbeiten wie Mac-Disketten, d.h. einlegen, Diskettenicon auf dem
Desktop doppelt anklicken, Dateien kopieren, etc. Um es noch einmal
klarzustellen: diese Programme sind keine MS-DOS Emulatoren, sie dienen
nur zur bertragung von Dateien!

Nachteil von solchen Programmen: sie nehmen keine Umlautwandlung, etc.
vor. Man kann also Text-Dateien nur bertragen, wenn man z.B. von
MS-Word (Macintosh) auf MS-Word (PC) was bertragen will (und vice
versa), d.h. die Anwenderprogramme mssen das Format kennen. Mit
diversen PD-Programmen kann man nach der bertragung der Dateien auch
noch die Umlaute wandeln.

Wer DOS-Wechselplatten, MO-Laufwerke, o.. am Mac mounten will, mu
sich AccessPC 2.0 oder den DOS-Mounter Plus 4.0 anschaffen. PC Exchange
kann dies erst ab Version 2.0 (liegt System 7.5 bei). Der DOS-Mounter
Plus enthlt zudem sogar Software, die das Mounten eines Novell-Servers
ermglicht, ohne das dieser die (teure) Novell-Mac-Software benutzt.
Man mu lediglich die Macintosh Namespaces im Server aktivieren.

TOS-Disketten von Ataris werden von AccessPC bzw. DOS Mounter (alte
Version) i.d.R. nicht erkannt, es sei denn, sie sind mit der aktuellen
Kobold-Version oder anderen spez. Formattern formatiert worden. PC
Exchange und DOS Mounter Plus sind etwas flexibler. Tip: Die Disketten
erst auf dem Mac als DOS-Disketten formatieren, die kann dann sowohl
der Atari wie auch der Mac problemlos lesen.

Atari User knnen z.B. mit Hilfe der Papyrus Gold Demoversion ihre Text
auf den Mac bertragen: der Demo liegt ein Stand Alone Textkonverter
bei, der die Formate von Script, Signum, Papyrus, WordPlus und Tempus
nach RTF bersetzen kann. RTF Dateien kann man auf dem Mac dann mit
Word bzw. WordPerfect einlesen. Dabei bleiben die Formatierungen,
Schriftgren, Auszeichnungen, Funoten, Kopftext, etc. erhalten!


SoftPC, SoftWindows, PC-Emulator
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SoftPC bzw. SoftAT emuliert einen PC. Mit erweitertem RAM, etc. Die
Emulation funktioniert an sich sehr gut, nur ist der SoftAT auf
Rechnern ab IIci etwa halb so schnell wie ein AT. Vor 10 Jahren war das
ja noch flott, aber bei heutiger Software ist das lahm! Zudem ist das
Scrolling sehr langsam! Inzwischen gibt es sogar "SoftPC for Windows",
d.h. man erhlt neben DOS auch noch ein fertig installiertes Windows
(mit speziellen Treibern, damit man mit dem Teil berhaupt arbeiten
kann).

Von dem SoftPC bzw. SoftAT gibt es brigens eine Demo (incl. DOS 3.3),
die nur 15 Minuten luft. Sehr schn, um kleinere Sachen mal
auszuprobieren!

Ferner gibt es speziell fr die PowerMacintosh Rechner eine SoftWindows
Version, die erheblich schneller ist. Sie emuliert einen PC mit der
Geschwindigkeit eines 386ers mit 25-40MHz (teilweise ist sie noch
schneller). Das ist fr die meisten Anwendungen mehr als ausreichend.
Zum Lieferumfang gehren neben DOS und Windows auch noch CD-ROM-Treiber
und Netzwerk-Support. Leider bentigt SoftWindows auf PowerMacintosh
mindestens 16MB RAM und ist mit fast 1000,- DM auch nicht ganz billig.

Zu guter Letzt gibt es von Apple eine Steckkarte fr einige Macs, welche
einen echten 486er, inkl. RAM, SoundBlaster- und Video-Karte enthlt.
Die ist nicht nur sehr flott, sondern auch voll kompatibel zu
DOS-Spielen :-) Preis: etwas ber 1000,- DM.


Spectre Macintosh Emulator fr Atari ST
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Der Spectre simuliert auf dem Atari ST einen Mac Plus. Er bentigt die
originalen 128K ROMs aus einem alten Mac Plus. Durch zwei Fehler im ROM
(die unter Spectre nicht stren), gab es davon recht viele auf dem
Markt.

Der Spectre untersttzt (wie es sich fr einen Mac Plus gehrt...) nur
s/w; auf dem Spectre luft - im Gegensatz zum Mac Plus - zudem kein
System 7 (oder neuer). Auf dem TT funktioniert er zwar (zum Lesen von
GCR-Disketten mu die Hardware vom Spectre jedoch gendert werden),
aber er untersttzt nur maximal 4MB RAM (kein Fast-RAM). Ein weiterer
"Nachteil" des Emulators ist, da die Firma pleite ist...

Wer mit dem Spectre GCR Daten austauschen will, hat normalerweise keine
Probleme. Aber wer einen alten Spectre ohne GCR hat, der wird
wahrscheinlich ber die serielle Schnittstelle Daten austauschen. Es
geht aber viel einfacher:

Die Systemerweiterung 720K Floppy Disk Formatter aus dem "System
Hardware Update 2.0" (Update fr System 7.1) besorgen und installieren.
Nun kann man beim Formatieren das "Macintosh HFS Interchange Format"
anwhlen und eine 720k Macintosh Diskette erzeugen, die man mit jedem
Mac oder Spectre lesen und schreiben kann.


MagiCMac der Atari Emulator fr den Macintosh
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Der MagiCMac ist ein brandneuer Emulator von Application Systems
Heidelberg, der auf 68k Macs mit PMMU (68030, 68040) einen Atari
emuliert - eine PowerMac Version ist geplant. MagiC (ein preemptives
Multitasking-Betriebssystem fr Atari Computer) und Ease (eine Art
Finder) gehren zum Lieferumfang des Emulators, der knapp 300,- DM
kostet (ab Januar 95 ist die Endversion lieferbar, Sofort-Kufer
bekommen ein kostenloses Update) Besitzer von MagiC fr den Atari
zahlen nur 250,- DM. Der emulierte Atari luft - besonders auf den
68040er Macs (z.B. der 475 oder 630) - teilweise um ein vielfaches
schneller, als ein Atari TT. Aber auch die Macintosh Notebooks sind als
"Atari-Platform" sicher ganz interessant!

Der MagiCMac luft als normales Programm auf dem Mac, so da z.B.
AppleTalk z.B. auch weiterhin funktioniert. Natrlich kann man
jederzeit zum MacOS umschalten und ber das Clipboard Daten
austauschen! Ferner kann man Atari-SCSI-Platten im AHDI-kompatiblen
Format direkt mounten, Disketten kann man ber den Emulator direkt
lesen. Der Zugriff auf Macintosh-Platten, CD-ROMs, Netzwerklaufwerke
des Macs, etc. ist ebenfalls problemlos mglich. Lange Dateinamen des
Macs werden gekrzt. Mit einem entsprechenden - ebenfalls vorhandenen
Dateisystem - kann man die langen Dateinamen aber auch auf Atari-Seite
benutzen.

Zur Lauffhigkeit von Software ist zu sagen: Programme, die auf dem
Atari unter MagiC laufen, laufen auch auf dem Mac, sofern sie keine
direkten Hardwarezugriffe beinhalten oder z.B. auf einem 68040 eh nicht
richtig laufen. Der 640x400 s/w Bildschirm des SM124 kann emuliert
werden, so da selbst diverse alte Programme laufen (z.B. Signum!2).
Spiele o.. die direkt in den Bildschirmspeicher schreiben, werden
dagegen nicht laufen - Farbe wird bis zu 256 Farben direkt vom Emulator
untersttzt, tausende oder millionen Farben werden nur ber NVDI
untersttzt (saubere GEM-Programme haben also keine Probleme)

Um einen alten Drucker weiterzuverwenden empfiehlt sich PowerPrint
(siehe bei den Druckern). Die Atari-Laserdrucker o.. knnen am Mac
nicht mehr genutzt werden, da beim Mac kein DMA-Port vorhanden ist -
auch der ROM-Port (z.B. fr Dongles) fehlt.


Programmieren auf dem Macintosh
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Was brauche ich zum Programmieren an Literatur?
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Der Macintosh-Programmierer mu, bevor er anfangen kann, eine Menge
Geld ausgeben...

Wer das nicht kann und will, dem empfehle ich auf die schnelle:
Programming Primer und Think Reference kaufen und loslegen. Bei Bedarf
Inside Mac Bcher nachkaufen. Nheres folgt im Laufe dieses Abschnitts.


  New Inside Mac
----------------
Die Inside Mac-Bnde sind die Bibel des Mac-Programmierers. Die
ursprnglichen Bnde 1-6 gibt es nicht mehr. Inzwischen sind die "New
Inside Mac" (NIM) erscheinen. Die neuen Bnde sind thematisch (und
nicht mehr historisch) sortiert und sind erheblich teurer - zwar nicht
auf Grund des Preises (zwischen 20$ und $40), sondern auf Grund der
Anzahl... Wer alle Bnde "braucht" bezahlt in Deutschland momentan ca.
1600,- DM. Viel Spa... Folgende Bnde gibt es (die ich auch alle habe,
d.h. sie sind allesamt in Deutschland verfgbar):
Overview (ISBN 0-201-63247-0)

Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:56:

Memory (ISBN 0-201-63240-3)
Files (ISBN 0-201-63244-6)
Text (ISBN 0-201-63298-5)
Macintosh Toolbox Essentials (ISBN 0-201-63243-8)
More Macintosh Toolboxes (ISBN 0-201-63299-3)
Processes (ISBN 0-201-63241-1)
Interprocess Communictions (ISBN 0-201-62200-9)
QuickTime (ISBN 0-201-62201-7)
QuickTime Components (ISBN 0-201-62202-5)
PowerPC System Software (ISBN 0-201-40727-2)
PowerPC Numerics (ISBN 0-201-40728-0)
Networking (ISBN 0-201-62269-6)
Imaging with QuickDraw (ISBN 0-201-63242-X)
AOCE Application Interfaces (ISBN 0-201-40848-1 - Achtung: ca. 1500
Seiten!)
AOCE Service Access Modules (ISBN 0-201-40846-5)
Human Interface Guidelines (ISBN 0-201-62216-5)
Operating System Utilites (ISBN 0-201-62270-X)
Sound (ISBN 0-201-62272-6)
Devices (ISBN 0-201-62271-8)
...und kann nur sagen: kaufen! (Natrlich nur die Bnde, die man selbst
auch braucht, denn alle zusammen sind doch recht teuer - s.o.) Durch
diese Bcher kann man richtig was lernen! Mit vielen Beispielen,
ausfhrlich und erheblich besser strukturiert als die alten Bnde! Der
Overview-Band ist brigens ein guter Einstieg in die
Mac-Programmierung!

Fr QuickDraw GX (ist in System 7.5 eingebaut) gibt es noch:
QuickDraw GX Overview (0-201-40847-3)
QuickDraw GX Environment and Utilities (0-201-40676-4)
QuickDraw GX Graphics (0-201-40673-X)
QuickDraw GX Objects (0-201-40675-6)
QuickDraw GX Typography (0-201-40679-9)
QuickDraw GX Printing (0-201-40677-2)
QuickDraw GX Printing Extensions and Drivers (0-201-40678-0)

QuickDraw GX ist eine Erweiterung des alten QuickDraw und enthlt wohl
Funktionen fr so ziemlich jede grafische Operation im
zweidimensionalen Raum (Grafiken, Texte, u.s.w.)

Unbedingt sollte man sich die Human Interface Guidelines durchlesen und
den Inhalt beim spteren Programmieren auch beachten. Dein Programm
wre nicht das erste Mac-Programm, welches wegen einer
non-Standard-Oberflche ein Flop wurde und in Zeitschriften deswegen
verrissen wrde! Die Human Interface Guidelines sollte man am besten
auswendig lernen :-)

"Inside the Macintosh Communication Toolbox" (ISBN 0-201-57775-5) ist
nur fr die CTB (Communication Toolbox) ntig. Wer ein
Terminal-Programm o.. schreiben will, braucht es. Wer nur mal die
serielle Schnittstelle benutzen will, braucht es nicht unbedingt.
Jedoch ermglicht die CTB die Untersttzung von beliebig vielen
seriellen Schnittstellen, so da ich empfehle die CTB zu beachten!

Dazu kommen noch die TechNotes (etwa 10-12mb ungepackt, gepackt etwa
5mb)

Diese Dateien sind in diversen Mac-Mailboxen downzuloaden. Die
TechNotes sollte man unbedingt lesen. Dort werden Fehler im System
beschrieben, korrigiert und/oder praktische Tips gegeben, sowie hufige
Fragen geklrt.

Sehr interessant ist auch das monatliche Entwicklermailing von Apple.
Es umfat mindestens eine CD pro Monat mit aktuellen MacOS-Versionen,
Beispielsourcen, Dokus, TechNotes u.v.a.m. Jedem Programmierer **sehr**
zu empfehlen! Preis: etwa 450,- DM pro Jahr (+ MwSt.) - dieses Mailing
kann **jeder** bekommen, es ist **nicht** mit einer Registrierung als
offizieller Entwickler bei Apple zu verwechseln.

Die Anschrift von Apple (zum Bestellen der Entwickler-Mailings)
Apple Computer GmbH
Entwicklerprogramm
Gutenbergstrae 1
85737 Ismaning
Tel: 089-5438199
Fax: 089-5389578
AppleLink: GER.DEVPROG

Die Anschrift des deutschen APDA lautet brigens:
Promo Datentechnik + Systemberatung GmbH
- APDA-Service -
Waterloohain 6-8
22769 Hamburg
Tel: 040-431360-66
Fax: 040-431360-60
AppleLink: GER.APDA


  Macintosh C Programming Primer
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Volume I (ISBN 0-201-60838-3)
Volume II (ISBN 0-201-57016-5)
Das Lehrbuch zum Einstieg in die Mac-Programmierung. Hier wird an
kleinen Beispielen gezeigt, was den Mac von anderen Rechnern
unterscheidet. Am Ende der Lektre kann man einfache
Macintosh-Programme schreiben. Die meisten Leute, die ich kenne, haben
irgendwann mal mit diesem Buch (bzw. Bchern, es gibt jetzt zwei Bnde)
angefangen (ich auch...). Das Buch bentigt den Think C Compiler (siehe
weiter unten).


  Macintosh Pascal Programming Primer
-------------------------------------
(ISBN 0-201-???)
Dieses Buch entspricht inhaltlich exakt dem C Primer, ist jedoch fr
Think Pascal Programmierer gedacht.


  Macintosh Programming Secrets
-------------------------------
(ISBN 0-201-58134-5)
Das Kultbuch fr Programmierer. Eine gute Einfhrung in die Macintosh
Programmierung, aber auch fr Fortgeschrittene ein ganz tolles Buch!


  Programming QuickDraw
-----------------------
(ISBN 0-201-57019-X)
Das Buch, fr den der alles (insbesondere Farbe) aus QuickDraw
rausholen will.


  ResEdit Complete
------------------
(ISBN 0-201-55075-X)
Eine Beschreibung vom ResEdit - dem Resource-Editor fr den Mac, ein
absolutes Standard-Werkzeug von jedem Programmierer, Steht an sich
alles darin, sogar wie man den ResEdit selbst erweitern kann. Als
Beigabe liegt eine Diskette mit dem aktuellen ResEdit bei (nicht bei
allen "Versionen" des Buches, es gibt wohl auch eine billigere Version
ohne Diskette, falls man den ResEdit schon hat).


  MacsBug Reference and Debugging Guide
---------------------------------------
(ISBN 0-201-56767-9)
Die Buch ist natrlich hnlich wie das 'ResEdit Complete' aufgebaut ist
und erlutert detailliert die Arbeit des Debuggens von Programmen und
die Bedienung des Debuggers.


  Learn C/C++ on the Macintosh
------------------------------
Learn C on the Macintosh (ISBN 0-201-56785-7)
Learn C++ on the Macintosh (ISBN 0-201-??? Bestellnr. beim APDA: T0823LL/A)
Wer noch kein C bzw. C++ kann: Hier hat er die Mglichkeit es zu
lernen! Dem Buch liegt eine Diskette mit "Thin C" bzw. "Thin C++",
einer abgemagerten Version von "Think C" (einem der bekanntesten C
Compiler fr den Mac) bei (nur die Standard-Funktionen (stdio) und
einige Mac-Funktionen, zudem fehlt die Mglichkeit einzeln lauffhigen
Programmcode zu erstellen; kurzum: nur sehr eingeschrnkt zu verwenden,
zum Lernen von der Programmiersprache C aber ideal!)


  PowerMacintosh Programming Starter Kit
----------------------------------------
(ISBN 0-56830-091-3)
Das Buch ist ein idealer Einstieg in die Programmierung auf dem Mac -
speziell dem PowerMac - mit Metrowerks CodeWarrior. Es beschreibt den
Einstieg in die Benutzung des C++ Compilers und vieles mehr! Und als
Highlight liegt eine CD mit einer eingeschrnkten Version vom
CodeWarrior bei! Die Version kann keine neuen Projektdateien erzeugen
bzw. man kann keine neuen Sourcen zufgen, aber man kann damit prima
rumspielen und die ganzen Beispiele durchgehen. Das Buch kostet ca.
80,- DM.


  Macintosh Programmieren in C
------------------------------
(ISBN 3-540-54910-2)
Quasi das einzige deutschsprachige Buch zum Thema Programmieren auf dem
Mac. Incl Diskette ist es mit DM 89,- sicher nicht ganz billig, meiner
Meinung nach aber ganz gut strukturiert. Leider sehr MPW-Lastig,
dadurch fr Anfnger mit CodeWarrior oder Symantec C++ (und das drften
die meisten sein) nicht besonders zu empfehlen.


  develop (1/4 jhrliche Zeitschrift)
-------------------------------------
Kommt von Apple. Keine Werbung darin, nur (teilweise sehr)
anspruchsvolle Artikel zu bestimmten Themen. Zu jeder Ausgabe gehrt
eine CD mit den Beispielcodes. Die Zeitschrift (incl. aller bisherigen
Ausgaben, sowie der TechNotes und aller Beispielcodes) ist auch im
DocViewer-Format auf der CD, bzw. im Entwickler-Mailing enthalten.


  MacTech (monatliche Zeitschrift)
----------------------------------
(vormals MacTutor)
Eine Zeitschrift voll mit Sourcecodes, in denen sich immer wieder was
tolles finden lt. Zudem nur Artikel ber Belange, die Entwickler
wirklich betreffen (das gilt sogar fr alle Anzeigen, die in der
Zeitschrift stehen :-) Falls jemand Interesse an MacTech hat, so mge
er sich mit Lars-Iver Kruse @ PE in Verbindung setzen, er kann einem
dabei weiterhelfen.


Was fr Programmiersprachen gibt es fr den Mac?
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Fast alle. Viele sogar als PD bzw. Freeware. Bei uns in der Box liegen
mindestens ein C-Compiler, ein Assembler, ein Modula-Compiler und das
letzte Machwerk vom Wirth: Oberon. Zudem noch eine Menge anderer
Sprachen, von denen man nie was gehrt hat, und nie wieder hren wird.

Wer mal etwas rumspielen will, kann eventuell mit solchen Compilern
"arbeiten", aber ich rate **dringend** davon ab! Diese Compiler sind
nie auf dem neuesten Stand und stets unvollstndig! Zudem trifft man
auf Probleme, die man mit "richtigen" Compilern nie htte.

Die Standard-Programmiersprache fr den Mac ist bzw. C++. Das MacOS (der
Teil im ROM) ist nahezu komplett in Assembler geschrieben, der Teil im
RAM ist groteils in C bzw. C++ geschrieben. Es ist dringend abzuraten,
komplette Programme in Assembler zu schreiben - sowas "erleichtert"
nicht gerade die Entwicklung fr 68k und PowerMacs :-)

Wer nicht wei, ob er in C bzw. C++ oder Pascal bzw. Modula auf dem Mac
programmieren soll, der nehme C bzw. C++! Think Pascal wird es fr
PowerMacintosh nicht mehr geben, Metrowerks Pascal ist allerdings in
der CW4 Version fr PowerMacintosh verfgbar. Der Nachteil von Pascal
liegt darin, da Apple den Support fr Pascal einstellen wird, d.h. man
mu sich die Headerfiles fr neue Systemfunktionen selbst
zusammenbasteln, als C-Programmierer kann man Updates dagegen leicht
erhalten.


  Metrowerks CodeWarrior
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Ein recht neues Produkt auf dem ansonsten von Apple und Symantec
beherrschten Markt. Der CodeWarrior umfat neben einem C bzw. C++
Compiler auch einen Pascal-Compiler, sowie einen Source-Code Debugger
und eine eigene Klassenlibrary (PowerPlant genannt mit Construtor zum
Entwerfen von Dialogboxen, etc.). Der Compiler ist fast doppelt so
schnell, wie Think C und erzeugt dabei sogar noch besseren Code. Im
Paket ebenfalls enthalten ist die MPW-Shell, ResEdit, MacsBug,
Profiler, der SourceServer und der ToolServer von Apple. Ein Projekt
von ca. 70000 Zeilen habe ich in ca. 2 Tagen von Symantec C auf
Metrowerks umgestellt und bei der Gelegenheit auch gleich an den
PowerMac angepat. Gerchten zur Folge sind brigens diverse Symantec
Think C Entwickler zu Metrowerks gewechselt. Das sieht man dem Compiler
auch an: die Oberflche ist quasi **identisch** mit der von Think C -
kurzum: die haben geklaut wie die Raben :-) Allerdings wurden diverse
Kleinigkeiten verbessert.

Den CodeWarrior gibt es in zwei Ausfhrungen:
CodeWarrior Gold - alle Compiler, man kann sowohl PowerPC, wie auch 68k
Code erzeugen. Lauffhig auf allen Macintosh, auf PowerMacs auch in
native (extrem schnell! Bis zu 200000 Zeilen/Minute)
CodeWarrior Bronze - entspricht der Gold-Version, jedoch fehlt der
Compiler zur Erzeugung von PowerPC Code. Trotzdem ist der 68k Compiler
native!

Die Preise liegen bei $99 und $399. In Deutschland sind sie z.B. bei
Panda Soft (dem deutschen Distributor) oder MacWarehouse zu erhalten
(die Gold-Edition kostet dort etwa 800,- DM) oder beim APDA.

Das Paket wird nur auf CD und ohne Handbcher geliefert (alle Handbcher
sind auf der CD enthalten). Updates kommen regelmig (alle drei bis
vier Monate) und sind ein Jahr lang kostenlos. Die Shell gibt es
brigens sogar in einer deutschen Version!

Studenten bezahlen auch bei Metrowerks weniger als 200,- DM fr die
Gold-Version. Die Bronze Version kostet knapp ber 100,- DM.

Die Zeitschrift MacTech bietet ein recht interessantes Angebot:
fr $399 gibt es die Gold Edition und MacTech fr ein Jahr! (Bronze =
$99 + 1/2 Jahr Abo) Wenn man bedenkt, da das MacTech Abo immerhin ca.
170,- DM kostet und sehr lohnenswert ist, ein sehr gutes Angebot.


  Think C 7.0 / Symantec C++ 7.0 / Think C++ MPW
------------------------------------------------
Brandneu ist die Version 7 von Think C. Nun gibt es drei Versionen von
Think C plus ein zustzliches "Plug-In":
* Think C++ 7.0 bzw. Symantec C++ 7.0 (gleiches Produkt)
Think C hatte sich in den letzten Jahren zu dem Standard-Compiler fr
den Macintosh entwickelt. Das lag zum einen an der fehlenden Konkurrenz
(lediglich Apples MPW gab es - und die MPW ist gro, langsam und
umstndlich), zum anderen an der sehr angenehmen Bedienung. Bei Think C
ist Editor und Compiler eine Einheit. Schnell zu bedienen und auch
recht flott bei der bersetzung.
Think C enthlt zwei Compiler (einen ANSI-C und einen C++ Compiler).
Weitere Compiler (z.B. fr .r-Resource-Dateien) gehren auch dazu, sind
aber wohl nicht unbedingt als "echte" Compiler zu bezeichnen. Ferner
gibt es den SourceServer, d.h. man kann mit mehren Leuten an einem
Projekt werkeln ohne sich in die Quere zu kommen
(Source-Code-Kontroll-System). Die ANSI-Library gibt es jetzt
entsprechend in zwei Versionen: eine fr C++, eine fr ANSI-C. Beide
sind komplett im Source enthalten. Auch gibt es eine komplette
Klassenlibrary (TCL 2.0 incl. grafischem Editor fr das Erstellen von
Fenstern und Dialogen - TCL 2.0 setzt C++ voraus) fr C bzw. C++. Der
Source-Code-Debugger entspricht im wesentlichen dem von Think C 5.0,
kann jedoch auch mit C++ Features umgehen. Auch der Inline-Assembler
und der Profiler sind in etwa gleich geblieben. Think C bentigt
minimal 5MB RAM, damit kann man allerdings kaum sinnvoll arbeiten, 8MB
(besser 16MB) sind eher zu empfehlen. Das komplette Paket belegt auf
der Platte bis zu 20MB. Man kann aber - dank Apples Installer - das
Paket nahezu beliebig zusammenkrzen (bis auf etwa 4-5 MB) - Preis
695,- DM
* Think C 7.0
Entspricht Symantec C++ 7.0, enthlt jedoch keinen C++ Compiler
(dementsprechend luft auch nur die TCL 1.1.3). Preis 445,- DM
* Think C++ MPW
MPW-Shell-Version von Symantec C++, d.h. sie bentigt zwingend die
MPW-Shell. Fr die meisten wohl uninteressant.
* Cross Development Kit
Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung fr Symantec C++. Enthalten
ist ein C++ Compiler, ein Linker und ein Source-Code-Debugger fr
PowerMacintosh. Will man Native-Mode Programme erzeugen, braucht man
zustzlich dieses Paket. Momentan gibt es nur eine Developer Release -
ein Update auf die Final Version ist kostenlos. Preis: 275,- DM

Den Nachteil vom Symantec Compiler sollte man nicht verschweigen: der
Support ist lausig! In den Support Brettern werden schon Fragen
gestellt wie: "Ist noch jemand hier?"

Schler/Studenten bekommen ebenfalls Rabatt! Also unbedingt mit Rabatt
kaufen, wenn man Schler oder Student ist! Im MausNet hat jemand
geschrieben, da er Symantec C++ 7.0 und Think Reference zusammen als
Student fr nur 180,- DM bekommen hat!


  E.T.O., MPW Pro
-----------------
Das umfassendste Entwicklungspaket, das ich kenne. Mindestens 1m im
Regal DIN A4 Ordner. Mit C, C++ und Pascal-Compiler (auch
objektorientiert), Assembler (68k und PowerPC), Projektverwaltung,
MPW-Shell (mit sehr leistungsfhiger Script-Sprache und Editor), einer
sehr umfangreichen Klassenlibrary, low-level-Debugger,
Source-Code-Debugger, ResEdit, u.s.w. In der neuesten Version liegt
sogar Symantec C++ (alles was es gibt, mit kompletten Handbchern) bei.

Das Paket fr alle, die mit dem LKW zum Einkaufen fahren! (Gro und
sehr langsam). Unter einem Quadra, 32MB RAM, groer Platte und
CD-Laufwerk (ist ntig, das Teil pat nur auf CD) ist nichts was zu
machen. Wer nheres wissen will: die C't hatte fast ein Jahr lang
monatlich einen mehrseitigen Bericht ber MPW...

MPW Pro entspricht im Umfang E.T.O., enthlt jedoch nicht Symantec C++.
Ferner sind die Handbcher (bis auf 2-3) nur auf der CD enthalten, sie
knnen jedoch nachbestellt werden (teuer!). E.T.O. User bekommen zudem
Updates (3 pro Jahr) frei Haus geschickt. MPW Pro User mssen diese
Updates kaufen.

Preis 800,- DM (MPW Pro) und 3500,- DM (E.T.O.)

Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:56:

  Think Pascal
--------------
Alles, was Think C auch hat (auch die Klassen-Library, jedoch keinen
Inline-Assembler), zustzlich jedoch mit einem automatischen
Syntax-Check bei der Eingabe und der automatischen Formatierung des
Sourcetextes. Auch hat er diverse Erweiterungen in der Library, so z.B.
Bitoperationen u.v.a.m. Und der beste Source-Code-Debugger, den ich
kenne: man kann im Sourcetext Breakpoints setzen, kann in einem
Befehlswindow whrend des Debuggens Befehle eingeben (z.B.
"writeln('Hallo Welt');"), die sofort ausgefhrt werden. Wer Pascal
mag: unbedingt ansehen! Preis: knapp 400,- DM (Umfang: 4 Disketten, 2
Handbcher (umfangreich, ausfhrlich)). Testbericht z.B. in der C't
7/92. Die aktuelle Version ist 4.0.2, sie bentigt minimal 4MB RAM,
besser mehr. Think Pascal wird fr die PowerMacs nicht mehr angepat
(der Debugger luft auch nur sehr fehlerhaft) - ist also ziemlich tot
(Alternative: der CodeWarrior von Metrowerks). brigens sollte man
unbedingt beim Hndler nach Studentenrabatt nachhaken, dann kostet
Think Pascal nur noch die Hlfte!


  Metrowerks Modula-2 / Metrowerks Pascal
---------------------------------------------
Eine integrierte Entwicklungsumgebung, incl. Compiler, Editor, Debugger.
Ferner gehren noch fast 1000 Seiten Dokumentation zum Paket. Und der
Compiler kostet - und jetzt festhalten - nur 69,- DM! (Modula und
Pascal zusammen kosten 99,- DM) Das Paket ist nach Angaben von einigen
Leuten aus dem MausNet sogar nicht mal schlecht, die Programme werden
jedoch nicht weiterentwickelt - der Hersteller verkauft nun den
CodeWarrior (siehe oben).


  VIP-C, VIP-Basic
------------------
In eine ganz andere Richtung gehen VIP-C bzw. VIP-Basic (Preis: ca.
900,- DM bzw. ca. 500,- DM). Das Paket ermglicht das sehr schnelle
Entwickeln von Programmen mit Hilfe von einem Framework und
integrierten Resource-Editoren. Neben dem Sourcecode wird zudem immer
ein Fludiagramm vom entsprechenden Code dargestellt. Auch ein
Debugger, sowie eine sehr mchtige Library gehren zu diesem Paket.
Quasi genau etwas fr jemandem, dem die Materie der Macintosh
Programmierung zu umstndlich erscheint. Allerdings bentigt man fr
die Compilierung des C-Codes anscheinend noch Think C bzw. MPW-C, die
man damm extra erwerben mu, sonst erzeugt man Versionen mit
Runtime-Code (langsamer, aber lauffhig)


Was brauche ich zum Programmieren an Utilities?
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Drei wichtige Programme braucht ein Programmierer unbedingt, zwei sind
von Apple und in diversen Mailboxen zu erhalten, das dritte stammt von
Symantec (Preis: ca. 250,- DM). Die anderen sind quasi "optional" :-)


  ResEdit 2.1.3
---------------
Dies ist ein Editor fr Dialogboxen, Mens und smtliche anderen
Resourcen, die der Mac so kennt. extrem leistungsfhig! Ein Mu! Fr
den ResEdit gibt es diverse Erweiterungsmodule, so z.B. Editoren fr
SIZE-Resourcen u.a.m. Besondere Beachtung verdient der CODE-Viewer, der
es ermglicht alle Module mit Programmcode disassembliert darzustellen
und per Mausklick durch diesen Code zu springen! Wahnsinn! Preis: ca.
60,- DM (Anleitung), man kann aber auch das Buch ResEdit Complete
kaufen, dort liegt er auch bei. Ebenso bei fast allen
Programmiersprachen (CodeWarrior, Think C, MPW, etc.)


  MacsBug 6.5
-------------
Dies ist ein Low-Level-Debugger, der bei hrteren Abstrzen bei der
Fehlersuche hilft. Alles, was man braucht, ist vorhanden, die Befehle
sind allerdings gewhnungsbedrftig. Eigene Befehle sind einbindbar,
reichlich fremde "dcmd"s gibt es z.B. in Mailboxen. Preis: ca. 60,- DM
mit Anleitung und Discipline (s.u.); in einer MacTutor (September 91)
stand aber auch mal eine gute Anleitung.


  Think Reference 2.0.1
-----------------------
Dies ist von der gleichen Firma, die Think C und Think Pascal
programmiert hat. Eine **perfekte** Online-"Datenbank" zu allen
Betriebssystemaufrufen und -strukturen aus Inside Mac Band 1-6 (seit
Version 2.0 von Think Reference). TR spart einem Stunden des Suchens im
Inside Mac... Preis: ca. 250,- DM, Studentenrabatt mglich!
Testbericht zur 1.0 Version z.B. in der C't 7/92


  AppleGlot
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Dieses Programm erstellt aus einem fertigen Programm eine Text-Datei
mit allen Texten im Programm. Man bersetzt diese Text-Datei und kann
mit einem weiteren AppleGlot-Lauf eine fremdsprachige Version erzeugen.
Dies funktioniert auch, wenn man Dialogboxen hinzufgt oder lscht!
Preis: auf Apple Entwickler CDs enthalten.


  Balloon Writer
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Dieses Programm stellt wohl die einzige Mglichkeit dar, sinnvoll
Balloon Help (aktive Hilfe) in Programmen zu implementieren. Man ruft
vom Balloon Writer das Programm auf und - quasi per Teach-In - bringt
man ihm Dialogbox fr Dialogbox bei. Preis: $60


  OnLocation
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Dies ist eine Art File-Finder, nur da man sehr schnell eine gesamte
Platte z.B. alle Textdateien nach einem bestimmten Stichwort
durchsuchen kann! Das Teil arbeitet mit einem stndig aktuellen Index,
der in wenigen Sekunden tausende Dateien durchsucht! Sinnvoll, wenn man
nicht mehr wei, in welchem C-Source man eine Funktion deklariert hat,
auerdem haben fast alle CDs einen fertigen OnLocation-Index gleich mit
drauf. Preis: ca. 230,- DM oder $60


  Resorcerer 1.2.4
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Die professionelle Version des ResEdit. Ist dem ResEdit in quasi allen
Belangen meilenweit berlegen (man kann AppleEvents definieren, Balloon
Help erzeugen, selbst PICT-Resourcen kann man editieren), leider mit
$256 nicht billig.


  Object Master 2.5.2
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**Der** professionelle Editor fr den C/C++/Pascal/Modula-2 Entwickler.
Es gibt nichts, was nicht konfigurierbar ist. Voll AppleScript-fhig.
Mit **allem** was das Herz eines Programmierers sich ertrumen kann. Es
gibt eine "normale" Version (fr Symantec und Metrowerks-C++ Compiler)
und eine "Universal" Version, die zustzlich Pascal und Modula-2 als
Sprachen und MPW als Compiler untersttzt. Die kleine Version kostet
**deutlich** weniger. Nachteil: beide sind teuer (400-500,- DM bzw.
800,- DM)


sonstige Fragen zum Macintosh
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Was gibt es fr gute Text-Editore fr den Mac?
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* TeachText, welches jedem Mac beiliegt, kann nur maximal 32kb lange
Texte laden. Inzwischen gibt es den Nachfolger SimpleText (inzwischen
in der Version 1.1 verfgbar), der immerhin mehrere Texte gleichzeitig,
Textattribute und Sprachausgabe kennt, aber immer noch bei 32kb
aufgibt. Ist nur zum Lesen von ReadMes gedacht.
* Wer grere Texte editieren will, kann dies z.B. mit dem Metrowerks
CodeWarrior Editor oder der MPW-Shell machen.

Wer keine Programmiersprache hat (und kein Word oder Word Perfect),
sollte sich mal einige Shareware- bzw. Freeware-Editore ansehen. In
unserer Mailbox liegen z. B.:
* BBEdit lite - eine geringfgig abgespeckte Freeware-Version vom
BBEdit. Nicht mit einer ebenfalls erhltlichen Demoversion zu
verwechseln!
* BBEdit Demo (**der** Editor fr fast alle Flle - als kommerzielles
Programm in der Version 3.0 auch PowerPC native - kostet fr Studenten
brigens nur $39 - ich habe inkl. Zoll etc. keine 80,- DM gezahlt)
* Alpha (besonders gut fr TeX-Files, mit interner Programmiersprache
"tcl" an alle Bedrfnisse anzupassen)
* Edit II
* Stevie (nur fr vi-Fans oder fr Leute ohne Maus)
* microEmacs (nunja...)


Was gibt es fr Textverarbeitungen fr den Mac?
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* Das bekannteste ist eindeutig Microsoft Word. Sehr mchtig, sehr
umfangreich. Aber auch sehr eigenwillig... demnchst in der Version 6.0
verfgbar. Leider mit extremen Hardware-Anforderungen (68040 Mac, 8MB
RAM, _minimal_ 12MB Plattenplatz, u. s. w.) Halt fr die
Sado-Maso-Typen unter uns :-)
* WordPerfect in der 3.0a Version scheint jedoch Word in so ziemlich
allen Punkten den Rang abzulaufen. Zudem ist es erheblich mehr
Mac-Like. Leider hat die Version auf einigen Rechnern noch einige Bugs.
* MacWrite Pro 1.5 von Claris bietet viele der wichtigen Features einer
Textverarbeitung und ist zudem sehr angenehm zu bedienen.
* LetterPerfect ist der kleine Bruder von WordPerfect, so fehlt LP z.B.
die Makroverabeitung. Dafr kostet es auch nur 50,- DM!
* FrameMaker 4.0 fllt dafr in anderer Richtung aus dem Rahmen: fr
nicht-Studenten kostet es ber 2000,- DM (fr Studenten immerhin noch
600,- DM). Es ist ideal fr Leute, die Bcher und Studienarbeiten
mittleren und greren Umfangs erzeugen. Mathematische Formeln und
Grafiken sind kein Problem. Auch Verzeichnisse und Verweise aller Art,
sowie komplexeste Tabellen sind vllig problemlos. Bis auf das
fehlendene Serienbrief-Feature ist alles drin, was jemand von einer
Textverarbeitung (mit fast allen DTP-Funktionen, die es gibt -
gedrehter Text, Farbseparation, etc.) erwarten kann.
* Nisus ist besonders in Verbindung mit den fremdsprachen Scripts fr
Leute geeignet, die z.B. chinesische Texte zu schreiben haben - leider
mit teilweiser bler Bedienung. Dafr kostet es auch ca. 1000,- DM. Es
gibt inzwischen Nisus Compact - ein **kostenloses** Sharewareprogramm!
Es liegt in diversen Mailboxen.

Auch hier gilt - wie fast berall - Schler und Studenten bekommen
Rabatte!


Gibt es TeX fr den Mac?
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Ja, mir sind vier TeX Versionen fr den Mac bekannt: drei als Shareware
und eine kommerzielle. Wer nicht unbedingt auf TeX angewiesen ist
(Portabilitt), sollte allerdings auf dem Mac besser eine "richtige"
WYSIWYG-Textverarbeitung einsetzen. Ich (obwohl alter TeX-Freak) halte
nicht davon, einen Rechner mit graphischer Oberflche mit einem fast 15
Jahre alten Satzsystem zu maltrtieren...

* OzTeX 1.6 ist ein Shareware-TeX ($30) fr den Mac. Alles in allem ein
6,7MB Archiv, welches man in einigen Mac-Mailboxen erhalten kann. Ein
komplettes TeX-System und so halbwegs das, was man Mac-Like nennen
kann. Leider ist es etwas langsamer, als die anderen TeX-Versionen.

* CMacTeX 1.2 gibt es in Form von Einzelpaketen (TeX, DVI-Preview,
METAfont). Es gibt eine Freeware-Version und eine kommerzielle Version
(nunja, $25 kostet die), die zudem die Big-Versionen beinhalten. Ein
Nachteil: CMacTex kann nur auf PostScript-Druckern ausdrucken!

* DirectTeX ist Shareware (150,- DM fr das komplette Paket). Und sowohl
von der Bedienung wie von der Geschwindigkeit ansprechend, sogar
PostScript wird untersttzt (neben allen anderen Mac-Druckertreibern,
klaro). Auch der einfache Installer tut ein briges um den positiven
Gesamteindruck von diesem Paket zu verstrken. Und nun der Nachteil:
man bentigt fr den Einsatz von DirectTeX unbedingt die MPW-Shell von
Apple (eine Art COMMAND.COM mit Mens und Fenstern fr den Mac). Preis
der MPW-Shell: ber 300,- DM... (billiger: CodeWarrior kaufen :-) Dafr
DirectTeX das schnellste Shareware-TeX, das es gibt.

* Classic Textures von "Blue Sky Research" ist die kommerzielle Version
von TeX auf dem Mac. Das Paket wird stndig weiterentwickelt und hat
einige Features, die kaum eine andere TeX-Version kennt: tolle
Oberflche, das herausragende Feature dabei ist allerdings, da das TeX
auf einem Mac II so schnell ist, da es quasi eine WYSIWYG-Darstellung
ermglicht. Es ist gerade mal 2-3 Anschlge hinter dem Tipper hinter
(bei hinreichend kurzen Dokumenten). Ferner gibt es die CRM-Fonts gibt
auch in Postscript-Versionen und Cut/Copy/Paste von Bildern und
formatierten Seiten funktioniert sogar zwischen TeX und anderen
Mac-Programmen. Nachteil: METAfont fehlt und der Preis: knapp 1000,-
DM... Interessanter ist jedoch der Preis fr Studenten: $195. Wer
nheres erfahren will, mge eine Mail an sales@bluesky.com schicken.


Viren auf dem Macintosh
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Solange ich mich mit dem Mac beschftige und whrend meiner gesamten
Zeit als SysOp einer Macintosh-Mailbox ist mir (und meinen Freunden)
noch nie ein Virus in die Finger gekommen. Trotzdem gibt es etwa alle
3-4 Monate einen neuen Virus (weltweit), der aber wohl nie bis nach
Deutschland vordringt, weil er vorher ausgerottet wurde :-)

Woran liegt es, da Viren auf dem Mac eine so geringe Rolle spielen,
obwohl (vor System 7) sich Viren alleine durch das Einlegen einer
Diskette in den Rechner einnisten konnten? Nun, zum einen ist es
relativ schwierig einen Virus zu schreiben, der auf den diversen
Hardware-Plattformen luft. Wenn der Virus nicht sauber programmiert
ist, hat er durch diverse ROM-Versionen (jeder Rechner hat eine eigene)
und Software-Versionen keine Chance. Zum anderen gibt es sehr
leistungsfhige Anti-Viren-Software, welche zudem meistens auch noch
Freeware sind! Ich zhle hier nur mal einige Programme auf:

* Disinfectant 3.5. Ein Freeware-Programm, welches schon ewig auf der
Suche nach Viren ist... Zum Paket gehrt nicht nur ein Scanner, sondern
auch ein Programm fr den Systemordner, welches das Einnisten
smtlicher bekannter Viren in den Rechner verhindert! Achtung: findet
keine Hypercard-Viren (da diese Viren in Wirklichkeit Hypercard-Scripts
sind) - dagegen helfen spezielle PD-Programme oder z.B. SAM.

* Gatekeeper. Auch ein Freeware-Programm. Kein Scanner, sondern ein
Schutzprogramm, welches das Einnisten von Viren verhindern soll. Im
Gegensatz zum Schutzprogramm vom Disinfectant erkennt er auch
unbekannte Viren an ihrem Arbeitsschema.

* SAM 4.0: Ein kommerzielles Programm. Ein Virenscanner mit einem
Schutzprogramm, welches extrem leistungsfhig ist. Es werden alle
erdenklichen Mglichkeiten abgefangen, die ein Virus nutzen kann um
sich ins System einzuschleichen. Der User wird z.B. (ist einstellbar)
gefragt, ob das Programm xyz das Laufwerk ABC formatieren darf ohne den
blichen Formatier-Dialog, u.s.w. Ferner knnen selbst Archive
(StuffIt, CompactPro, Now, etc.) berprft werden! Preis: etwa 200,-
DM.

* Virex: Auch ein kommerzielles Programm. Umfang hnlich SAM. Als
netter Gag erhlt man beim berhmten More After Dark-Screensaver einen
Virex-Scanner als Screensaver-Modul. Der scannt dann automatisch alle
Platten, wenn der Screensaver aktiv wird...

Also: Disinfectant o.. installieren, regelmig nach Updates Ausschau
halten und auch die Platte hin und wieder testen. Wer ganz sicher gehen
will, installiert Gatekeeper, SAM oder Virex fest im MacOS. Dann
sind Viren mit Sicherkeit kein Problem sein...


Wie kann ich eine PostScript-Datei ausdrucken?
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Apple liefert bei den LaserWritern mit PostScript das "LaserWriter
Dienstprogramm" mit. Unter dem Menpunkt "LaserWriter" kann man eine
PostScript-Datei zum Drucker senden. Dort kann man brigens auch die
Testseite, welche bei jedem Einschalten automatisch gedruckt wird,
ausschalten!

Wer keinen PostScript-Drucker hat, kann PostScript-Dateien nur mit sog.
PostScript-Emulatoren wie z.B. Freedom of the Press oder TScript,
ausdrucken. Die "Light"-Versionen (ohne Farbe o..) sind relativ
preiswert zu erhalten (unter 200,- DM).

In diversen Mailboxen gibt es auch Freeware-Postscript-Emulatoren.
Erfahrungsberichte dazu kann ich allerdings nicht bieten, darum selbst
ausprobieren.


TrueType-Zeichenstze: Windows <=> Macintosh
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Wer kein kommerzielles Programm, wie FontMonger oder MetaMorphosis
kaufen will, der kann mit dem Sharewareprogramm TTConverter 1.3 ($10)
die Zeichenstze zwischen den beiden Rechnerwelten umrechnen lassen.


Wie bestellt man Software bzw. Hardware in den USA?
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Hufig kann man Software oder auch Hardware in den USA erheblich
gnstiger, als in Deutschland erwerben. Wenn man nicht bei einem
Hinterhof-Hndler bestellt, luft das ganze auch vllig problemlos ab.

Stefan Damerau@SL schrieb am 12.01.95 um 21:56:

Vorraussetzung ist aber in jedem Fall eine Kreditkarte! Im einfachsten
Fall schickt man die Bestellung per FAX an den US-Hndler. Der wird
sich i.d.R. mit einem Antwortfax melden, in dem er den Auftrag
besttigt. Teilweise gibt es auch US-Telefonnummern mit
deutschsprachiger Bestellannahme (z.B. bei APS) - zwar nicht billig,
aber dafr kann man Rckfragen per FAX sparen. Der Versand erfolgt
blicherweise per Luftpost durch DHL oder hnlichen Versendern. DHL
bernimmt auch die Formalitten mit dem Zoll (was einem als normalen
Menschen schon ein paar Tage kosten kann, wenn man das selbst machen
will). I.d.R. ist eine Bestellung in 2-7 Tagen dann bei einem zu Hause
(also nicht langsamer, als wenn man in Deutschland bestellt).

Nun zur Frage der Kosten. Ich gebe hier mal ein Beispiel, einer
Bestellung eines DAT-Streamers bei APS und Versand mit DHL (Stand:
Mrz/April 94):
Bestellt wurde Hardware fr $799, dazu kommen durch APS Versandkosten
von $62,60. APS buchte zum damaligen Dollar-Kurs den Betrag von $861,60
von meinem Konto.
Zustzlich kommt ein paar Tage spter eine Rechnung von DHL, welche den
Zoll etc. fr mich ausgelegt haben. Diese Rechnung mu man selbst
berweisen.
In diesem speziellen Fall mute ein Betrag von 1509,50,- DM verzollt
werden. Also 15% Einfuhrumsatzsteuer (ca. 250,- DM) und 4.9% Zoll (ca.
74,- DM). DHL verlangt noch 2% Vorlageprovision (ca. 6,50,- DM).
Insgesamt hat mit der $799 DAT-Streamer 1807,13,- DM gekostet
(schlechtere Mac-Streamer kosten in Deutschland blicherweise 2500,- DM
und mehr)

Als berschlagsrechnung kann man bei Hardware-Bestellungen als den
Dollar-Betrag mal 2.25 nehmen, um den DM-Betrag zu errechnen.
Inzwischen ist der Dollar allerdings noch ein ganzes Stck gefallen.
Wer Software in den USA bestellt, kann den Zoll einsparen: auf Software
wird kein Zoll erhoben.


What is the difference between Jurassic Park and Microsoft?
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One is an over-rated high tech theme park based on prehistoric
information and populated mostly by dinosaurs, the other is a Steven
Spielberg movie.
